WAZ: Der Todesfluch des Pop – Kommentar von Jens Dirksen

Der Todesfluch der Popmusik scheint immer wieder die
Besten zu treffen. Michael Jackson, Amy Winehouse, Whitney Houston –
sie waren überragende Ausnahmekünstler, gesegnet mit göttlichen
Stimmen und großem Charisma. Es hat ihnen nichts geholfen. Im
Gegenteil: Am Ende war ihr Talent der sicherste Weg in die Falle
ihres Lebens. Singen zu können wie nur wenige sonst hat diesen
Weltstars Ruhm ohne Ende eingebracht. Einen Ruhm, den sie allerdings
ohne eine Pop-Industrie

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Film / Berlinale

Kraftzentrale des Films

Die "Rote Traumfabrik" produzierte in erster Linie eines:
kraftvolle Filmkunst. Trotzdem war sie den beiden Verbrechern Hitler
und Stalin offenbar suspekt. Daher verboten die Nationalsozialisten
gleich nach ihrer Machtergreifung die Filme aus dem Studio
"Meschrabpom". Stalin schloss die Filmwerkstatt dann 1936 endgültig.

In den 14 Jahren seines Bestehens hat das Filmstudio dennoch
Geschichte geschrieben. "Panzerkreuzer Potjemkin&

Berliner Zeitung: Kommentar zur deutschen Position in der Weltkunstszene

Deutschland ist längst eine Kunstmetropole
geworden. Gerhard Richter steht auf Platz eins des "Kunstkompass
2011". Es folgen: "Bruce Nauman, Georg Baselitz, Cindy Sherman und
Anselm Kiefer. Unter den ersten fünf also drei Deutsche und zwei
Amerikaner. Seit Jahren gehören deutsche Künstler zu den
erfolgreichsten. Ihre Art, uns wahrzunehmen, wirkt weltweit. Seit
langem. Wir haben das noch immer nicht verstanden. Wir Deutschen
sehen uns immer noch als die L

Neue OZ: Kommentar zu „Pommes d–Or“

Das Nichts vergoldet

Da fliegt einem doch das Pappschälchen weg: Zwei schäbige Pommes
sollen 2000 Euro wert sein! Auch wenn bei Kunst meist nicht der
schnöde Materialwert zählt, sondern vor allem das künstlerische
Konzept teuer zu bezahlen ist – im aktuellen Fall greift diese
Begründung nicht. Denn der Künstler hatte offenbar vor allem die
Idee, eine befreundete Kunstsammlerin ihre fragwürdige Kaufabsicht
bezeugen zu lassen.

Das Gericht hat l

Schwäbische Zeitung: Ex und Hopp – Kommentar

Nun geht auseinander, was nicht zusammengehörte.
Der kalte Retortenklub des Milliardärs und der heiße Trainer vom Kiez
– das passte zusammen wie Mick Jagger und Angela Merkel. Hoffenheim –
Stanislawski war eine Messalliance.

Ob Hopp mit seinem Kurs – zuerst Geld wie aus dem Füllhorn, dann
Verkauf von Stars wie Ba, Obasi, Gustavo und Ibisevic – richtig liegt
oder ob er eine Route eingeschlagen hat wie der
Costa-Concordia-Kapitän Schettino, das wird sich zeigen. Es

WAZ: Ermittlungen gegen Schönheitschirurg Professor Werner Mang

Professor Werner Mang ist Deutschlands bekanntester
Schönheitschirurg. Seine Nasen wurden zu seinem Markenzeichen – der
"Typ Claudia Schiffer für Frauen, der Typ George Clooney für die
Männer", wie er selbst einmal sagte. Jetzt steht Mang Ärger ins Haus.
Die Staatsanwaltschaft Kempten (Allgäu) ermittelt gegen ihn wegen des
Verdachts der Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung in 274
Fällen. Grund der Ermittlungen ist die Arbeit eines