Früher setzte Saudi-Arabien auf Weizenanbau. Da
dieser aber Unmengen an Wasser verbraucht, schwenken die Scheichs nun
auf den wasserschonenderen Bio-Landbau um. Aber eines der
wasserärmsten Länder der Welt sollte nicht den Anspruch haben, ein
Gemüseexporteur zu sein. Denn Landwirtschaft in Wüstenregionen ist
die reinste Wasserverschwendung. Die Trinkwasserversorgung für die
Einwohner nachhaltig zu sichern, wäre viel wichtiger. Diese wurde
bisher immer durc
Kultur braucht Debatte. Das haben jene Kultursachwalter ignoriert,
die mit Sätzen wie "Theater muss sein" oder "Wir fördern, was es
schwer hat" Begründungen geliefert haben, die einfach keine sind,
oder dem Rückzug in die selbst gewählte Nische gefährlichen Vorschub
geleistet haben. Antje Vollmers Vorschlag, alle deutschen
Stadttheater als UNESCO-Welterbe unter Schutz zu stellen, markierte
den Gipfelpunkt e
Am Donnerstag, 22. Mär 2012 um 19 Uhr, wird Everton
Viera Vargas, brasilianischer Botschafter in Berlin, die Ausstellung
"Brazilian Design – Klassiker der Moderne & Zeitgenössische
Avantgarde" im stilwerk eröffnen. Viele Gäste aus Kultur und Politik
werden erwartet. Aus Brasilien sind die Designer Zanini de Zanine,
Carlos Motta, ,Ovo, Domingos Tótora und Maneco Quindére angereist.
…. Songs schreiben, Musik machen, auf der Bühne stehen Freunde und Fans begeistern – wow, ein tolles Gefühl. Nur ein tolles Gefühl, schade eigentlich, denn Musik kann so viel mehr. Unsere Musik kann Menschen bewegen, Dinge verändern. Und das wollen wir doch alle, oder?
In Woody Allens Komödie "Celebrity" gibt es eine schöne Szene, die
hinter den Kulissen einer Talkshow spielt: Da treffen sich Neonazis
und Rabbis nach dem hasserfüllten TV-Gefecht am Buffet und machen
freundliche Witze. Fernsehen ist eben immer nur Show; am Ende sind
alle Kollegen.
Beim Echo geht es ganz genauso zu. Hier klopft sich die
Musikindustrie für den eigenen Erfolg auf die Schulter. Und es spielt
keine Rolle, um was es eigen