Vor 18 Jahren stand Pablo Picassos Bild "Les femmes
d–Alger" schon einmal im New Yorker Auktionshaus Christie–s zum
Verkauf; damals erzielte es 31,9 Millionen Dollar. Würde man Malen
bloß an Zahlen bemessen, hätte sich der Wert des Gemäldes seitdem
mehr als verfünffacht: Bei 160 Millionen Dollar fiel jetzt der
Hammer. Zuzüglich der Kaufprämie sind das 179,4 Millionen Dollar, der
höchste Preis, der jemals bei einer Auktion für ein Bild
Umgerechnet 160 Millionen Euro für Barbusige von
Picasso, gut 120 Millionen für einen dünnen Mann von Giacometti. Das
geht durch die Nachrichten, aber das Staunen hält sich in Grenzen.
Spätestens wenn Branchenkenner anmerken, etwa 50 Prozent der
Kunstkäufe im Hochpreissektor würden mit unversteuertem Geld
getätigt, verflüchtigt sich die Bewunderung und macht diffusem
Unbehagen Platz.
Seit das Bankgeheimnis Löcher hat und die Finanzbl
Der Trend ist gefährlich. Je mehr Geld in die Kunst fließt, umso
begehrter wird sie. Je begehrter sie wird, umso mehr Geld fließt.
Kunst, ursprünglich ein Ausdruck von Sehnsucht nach Sinn und
Schönheit, wird zum monetären Abdruck von der Zahl der Blicke, die
sie global auf sich zieht, der Indikator für die Schlagzahl von
Aufmerksamkeit, von hits. Kunst als Wert koppelt sich ab von Kunst
als Ware. Die Entwicklung, die gerade ne
Relevante Themen, bewegende Geschichten und
ein exklusiver Zugang: Der Südwestrundfunk (SWR) zeigt im Juni und
Juli 2015 insgesamt fünf Dokumentarfilme im Ersten, jeweils dienstags
um 22.45 Uhr. Die Filme hinterfragen Meinungen, Haltungen und
Klischees, ermöglichen damit einen Blickwechsel auf komplexe
Wirklichkeiten. Das Zurechtbiegen der Wahrheit steht im Mittelpunkt
des Dokumentarfilms "Krieg der Lügen" über die Gründe des Irak-Kriegs
von Matthias
Am Vatertag rückt des Mannes bestes Stück in den Fokus des ZDF. Im
"außendienst XXL" begibt sich Reporter Andreas Stamm am Donnerstag,
14. Mai 2015, 22.00 Uhr, auf eine Reise entlang der Gürtellinie und
klärt, wie die Welt mit dem kleinen Unterschied umgeht. Warum der
Penis noch immer kein Organ ist unter vielen anderen, stattdessen als
Objekt der Anbetung und der Freude, aber auch des Ekels und des
Frusts gehandhabt wird, ist auf dieser Vatertags-Tour
Zehneinhalb Stunden haben die Philharmoniker
zusammengesessen. Doch sie gingen auseinander, wie sie gekommen
waren: Ohne einen neuen Chefdirigenten, ohne einen Nachfolger für
Simon Rattle, der ab 2017 in London arbeiten wird. Dieser
historischen Nicht-Wahl kann man durchaus positive Aspekte
abgewinnen. Hier ist eine leidenschaftliche Belegschaft am Werk,
denen es nun einmal nicht egal ist, wer da vorne am Pult stehen wird.
Sie kämpfen miteinander, sie ringen miteinander, sie habe