Die Freude im Hanser Verlag ist groß, denn der
diesjährige Literaturnobelpreis geht an den schwedischen Dichter
Tomas Tranströmer. In den letzten 42 Jahren hatten bereits 13
Hanser-Autoren diese Auszeichnung erhalten. Einmal hat Verleger
Michael Krüger beim Feiern nicht nur die Sektkorken knallen lassen,
sondern "vor Freude ein Buch aus dem Fenster geworfen und einen Hund
getroffen", so der 67-Jährige in der aktuellen Ausgabe des
Frauenmagazins BRIGITTE
Musikalische Vielfalt auf höchstem Niveau haben mehr als 450 Fans am Samstag in der Batschkapp erlebt. In der Location, die vielen als das Herz der Frankfurter Livemusik-Szene gilt, überzeugten fünf aufstrebende Bands aus der Rhein-Main-Region mit ihrer Performance bei der achten „Best of mainova-heimspiel“-Nacht.
"Ich bin entsetzt, die Rocker zeigen hier offen
ihre Einschüchterungsmentalität", mit diesen Worten reagiert der
stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft
(DPolG) in Niedersachsen, Alexander Zimbehl, auf die am Montagabend,
10. Oktober, im NDR Fernsehen gezeigte Dokumentation "Die neue Macht
der Rocker". Darin wurde auch der Ausschnitt eines Videos gezeigt, in
dem ein Rocker offenkundige Drohungen gegen Ermittler ausspricht. So
hei&s
Und wo bleibt Hesse? Sein Gedicht "Stufen" liegt meistens vorn,
wenn Menschen in Deutschland nach ihrem Lieblingsgedicht gefragt
werden. Bei den Promis, denen Marburger Studierende die gleiche Frage
stellten, macht Rilkes "Panther" das Rennen. Sprichwörtlich gewordene
Zeilen bieten sie beide – Rilkes "Hinter tausend Stäben keine Welt"
steht Hesses "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" keinen Deut
nach. Die Sentenz macht
Die Geschichte des privaten Fernsehens ist immer
eine Geschichte der Tabubrüche gewesen. Die nackten Früchtchen, die
im Auftrag von RTL auf Quotenfang gingen, lösten einst noch Debatten
um die guten Sitten aus. Mit dem Wissen, was die Sender heutzutage
verbrechen, bleibt "Tutti Frutti" als reizender Blödsinn in
Erinnerung.
Im täglichen Sozial-Spanner-Programm werden Frauen getauscht,
Kinder vermöbelt, Hässliche umoperiert, Schwiegertöch
Warum ist die Frankfurter Buchmesse Jahr für Jahr so faszinierend
für ein sehr breites Publikum? Die Antwort zielt auf unser
Verständnis als Kulturnation: Weil in Frankfurt traditionell die
einander sonst eher widerstrebenden Kräfte Geschäft und Geist,
Bildung und Kommerz, Glamour und Sozialkritik zusammenkommen. Und
weil das Buch – oder besser das vervielfältigte Wort – nach wie vor
das Leitmedium unserer Gesellschaft ist. Alle unsere
Der Gewinner des Deutschen Buchpreises
2011 ist Eugen Ruge. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman "In
Zeiten des abnehmenden Lichts" (Rowohlt). "Eugen Ruge spiegelt
ostdeutsche Geschichte in einem Familienroman. Es gelingt ihm, die
Erfahrungen von vier Generationen über fünfzig Jahre hinweg in einer
dramaturgisch raffinierten Komposition zu bändigen. Sein Buch erzählt
von der Utopie des Sozialismus, dem Preis, den sie dem Einzelnen
abverla