Wowereit bei „maischberger“: Ratschlag an Berliner SPD „hinter den Kulissen“ – ohne „eindeutiges Bekenntnis zum Existenzrecht Israels“ keine Zusammenarbeit mit Linken

Wowereit bei „maischberger“: Ratschlag an Berliner SPD „hinter den Kulissen“ – ohne „eindeutiges Bekenntnis zum Existenzrecht Israels“ keine Zusammenarbeit mit Linken

Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD)hat den Brief namhafter Ex-Politiker gegen ein Bündnis mit der Linken in Berlin nicht unterschrieben. „Man hat mich gefragt. Ich habe gesagt Nein, weil ich nichts davon halte, kluge Ratschläge über öffentliche Briefe machen“, sagt Wowereit in der ARD-Talksendung „maischberger“. Er könne seine Parteifreunde anrufen und „denen sagen, passt bitte auf oder es wäre wünschenswert, dass ihr das anders macht. Aber das mache ich dann hinter den Kulissen“, sagt der SPD-Politiker.

Wowereits Forderung an Die Linke: „Es ist für mich und auch für die gesamte Sozialdemokratie völlig klar, dass ein eindeutiges Bekenntnis sein muss zum Existenzrecht Israels, dass Antisemitismus in Berlin bekämpft werden muss“. Das müsse sichergestellt werden. „Sonst glaube ich nicht, dass die SPD bereit wäre, da eine Zusammenarbeit einzugehen, sagte der ehemalige Regierende von Berlin bei „maischberger“.

Der SPD-Politiker sprach sich gegen eine Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin aus, wie es die Linke plant. Wowereit räumte aber ein: „Es war ein Fehler sie zu verkaufen“. In seiner Zeit als Regierender Bürgermeister in Berlin, hatte die Stadt zehntausende landeseigenen Wohnungen verkauft.

„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.

Redaktion: Elke Maar

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