Es stimmt: Nicht nur die Kunstfreiheit, auch religiöse Gefühle
verdienen Schutz. Wer provokativ mit Thora, Bibel oder Koran umgeht,
muss sein Thema ernst nehmen. Das Gleiche gilt für die Kritiker. Um
ein Drama zu verdammen, muss man es ansehen. Das verweigert der
Kardinal Woelki – was ihn nicht hindert, das Christus-Drama im
Berliner Theater Hebbel am Ufer abzuurteilen.
Woelkis Kritik verblüfft auch theologisch: Das Skandalon des
Stü
Kleine Erfolge begleiten die Ära der beiden Wagner-Schwestern in
Bayreuth: die Kinderoper zum Beispiel oder das Public Viewing. Doch
die Schläge in die Kniekehlen wiegen weitaus schwerer:
Tarifstreitereien, Kartenverkauf, jetzt auch noch der
Renovierungsbedarf beim Festspielhaus, und das Public Viewing hängt
auch wieder in der Schwebe. Murphys Gesetz gilt auch am Grünen Hügel.
Dabei gingen die beiden Schwestern
Berlin, 29.10.2011
Das THEATER AN DER PARKAUE („Radau!“) und das GRIPS Theater („So lonely“) erhalten für ihre aktuellen Inszenierungen den IKARUS 2011 des JugendKulturService.
Das Hamburger Sprechwerk hat eine außergewöhnliche Bühnenadaption in der Regie von Lydia Spiekermann zu Gast: Mit „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ feiert am 19. Mai 2011 um 20 Uhr eine Performance aus Schauspiel, Tanz und Musik Premiere.
Gastspiel aus München nimmt das Verhältnis von Arbeit und Identität in den Fokus
Am 25. und 26. März ist die junge Regisseurin Gesche Piening mit ihrer vielfach beachteten
Textcollage LOHN UND BROT am Hamburger Sprechwerk zu Gast. Die Produktion um
"working identities" nimmt sich mit Humor und Anspruch die Arbeitswelt von gestern und heute
vor.
Wie können soziale Bewegungen Theater nutzen, um die Öffentlichkeit zu erreichen?
Wie kann Theater mit sozialen Bewegungen zusammenwirken?
GRIPS Werke e.V. gibt am 14.12.2010 das Handbuch "Theater in Bewegung – Globale Gerechtigkeit spielend voranbringen" heraus.
Das Projekt geht darüber hinaus mit mehreren Workshops zur Vermittlung von theatralen Formen für Menschen aus der Entwicklungszusammenarbeit ins neue Jahr.
Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Was macht man also als Schauspieltruppe ohne Geld und Proberaum? Richtig, man besucht fremde Menschen zu Hause und probt in ihren Wohnzimmer.
In der neuen Tragikomödie „Fehldiagnose! Oder warum Liebe wie Blinddarm ist.“ nimmt sich die Theatergruppe Lichtgestalten, ein Ensemble aus Studierenden, Fachschülern und Absolventen der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, dem Leben und Leiden in einer Kieler Wohngemeinschaft an. Am 27. September kann im KulturForum der Landeshauptstadt die Premiere des selbstverfassten Stücks erlebt werden.
Die Sportschau läuft, die Pizza ist im Ofen und Getränke sind kaltgestellt