Jean-Claude Juncker (Premierminister Luxemburg und
Vorsitzender der Euro-Gruppe) hat es zur Zeit nicht leicht. Nach dem
Scheitern seines Vorschlags zur Ausgabe von Euro-Anleihen geht
Juncker nicht davon aus, dass sein Vorschlag "innerhalb kürzester
Zeit wieder auf den Tisch" komme. Kanzlerin Merkel sieht das
Verhältnis zu Juncker nach der Einigung zum Euro-Rettungsplan als
nicht belastet an.
Jean-Claude Juncker stellt sich in der PHOENIX-Sendung UNTER DEN
LINDEN S
Schöne Bescherung: Hartz IV im Vermittlungsausschuss
Im Streit um Hartz IV haben sich Regierung und Opposition verhakt.
Schwarz-Gelb sieht sich mit der geplanten Erhöhung des Regelsatzes um
5 Euro und dem Bildungspaket für bedürftige Kinder auf der vom
Bundesverfassungsgericht vorgegebenen Linie. Die Opposition
bestreitet das und nutzt ihre Mehrheit im Bundesrat zur Blockade. Sie
will weniger Bürokratie und mehr Geld. Nun wird kurz vor Weihnachten
Heinrich Breloers Verfilmung von Thomas Manns
Jahrhundertroman "Buddenbrooks" war einer der größten Kinoerfolge der
letzten Jahre: 1,3 Millionen Menschen sahen den Film im Kino; in über
50 Länder ist er inzwischen verkauft worden.
Nun kommen die "Buddenbrooks" ins Weihnachtsprogramm des Ersten
und von ARTE. Der "directors cut", die zweiteilige, um 40 Minuten
längere, Fassung der Kinoversion, ist das große Geschenk von ARD und
Der WDR Hörfunk überträgt die folgenden Bundestagsdebatten über die
MW-Sender Bonn (774 kHz) und Langenberg (720 kHz) sowie im Internet
(www.wdr.de/radio/home/webradio) und im Digitalradio (WDR-Event):
Donnerstag, 16.12.2010
09:00 – Regierungserklärung durch den Bundesminister des
Auswärtigen: Fortschritte und Herausforderungen in
Afghanistan 2010
(ca. 20 Min. und Aussprache ca. 90 Min.)
– Gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland (Antrag DIE LINKE)
Titel: Tiere sind mir Wurst – haben Fleischesser keine Moral?
Die Gäste:
Sarah Wiener (Star-Köchin, Mitgründerin der "Sarah-Wiener-Stiftung
– Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen") Manfred
Breuckmann (Sportjournalist und Autor, kommentierte über 30 Jahre
lang Fußballspiele im Radio, bekennender Genussmensch) Barbara
Rütting (Buchautorin u.a. "Wo bitte geht–s zum Paradies?",
Vegeta
Die Sendung "Anne Will" ist nach absoluten
Zuschauerzahlen und nach Marktanteilen 2010 erneut der Polit-Talk
Nummer 1 im deutschen Fernsehen. Das ergab die Auswertung der
Medienforschungsdaten nach der letzten Ausgabe von "Anne Will" in
diesem Jahr vor der Weihnachtspause. Danach konnte "Anne Will" ihre
guten Vorjahreswerte im laufenden Jahr sowohl bei den Marktanteilen
als auch bei den absoluten Zahlen noch weiter steigern: Mit
durchschnittlich 4,2 Millione
"Auftritte, Fehltritte, Rücktritte – Das Jahr
2010" lautet das Thema bei ANNE WILL am Sonntag, 12. Dezember 2010,
um 21.45 Uhr im Ersten.
Es war das Jahr der Politikerrücktritte und Bürgerproteste, der
Debatten um das Bundespräsidialamt, um Atomkraft und Zuwanderung.
Regierende und Bürger scheinen sich dabei immer weiter voneinander
entfernt zu haben. Was hat sich im Verhältnis zwischen Volk und
Volksvertretern verändert? Welche Politikerper
Kristina Schröder (Bundesfamilienministerin, CDU) Heinz
Buschkowsky (Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, SPD) Dunja
Hayali (Fernsehmoderatorin und Journalistin)
Seit einem Jahr steht Kristina Schröder an der Spitze des
Bundesfamilienministeriums. Jetzt sorgt Deutschlands jüngste
Ministerin für Schlagzeilen, indem sie vor einer wachsenden
Deutschenfeindlichkeit unter jungen Muslimen warnt. Wie sieht die
Realität aus in soziale
Freud und Leid eines Finanzministers – Das Krisenjahr 2010
Für Wolfgang Schäuble verlief das zu Ende gehende Jahr 2010 wohl
nicht so recht nach Wunsch. Die Kassen des Landes sind leer. Zur
Bewältigung der Finanzkrise müssen Rekordschulden aufgenommen werden.
Trotz allem nervt Koalitionspartner FDP immer weiter mit der
Forderung nach Steuersenkungen. Der Euro gerät unter Druck, Schäuble
aber fehlt auf entscheidenden Rettungssitzungen, weil er wo
Sterbehilfe – wer darf bestimmen, wie wir sterben?
Keine andere Frage belastet Angehörige, Ärzte und Betreuer so sehr
wie die Entscheidung über ein würdevolles Sterben. Jetzt befasst sich
der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit der deutschen
Sterbehilfe-Praxis: Der 67-jährige Witwer Ulrich Koch klagt gegen die
Bundesrepublik, nachdem Behörden seiner schwerstkranken Ehefrau den
Erwerb einer tödlichen Medikamenten-Dosis zum Suizid verweige