Die anhaltende Trockenheit in Deutschland ist aus Sicht des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) ein weiterer Weckruf für eine grundlegende Neuausrichtung der Agrarpolitik. Der ZDG unterstützt ausdrücklich die weitsichtigen Aussagen von DLG-Präsident Hubertus Paetow, der zu Recht darauf hinweist, dass die Antwort auf Klimarisiken, Ernteausfälle und wirtschaftliche Unsicherheit nicht in immer neuen staatlichen Hilfspaketen liegen kann.
Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) rechnet für 2026 mit einer Streuobsternte von rund 450.000 Tonnen. Ob diese Menge tatsächlich erreicht wird, hängt jedoch entscheidend von den Niederschlägen in den kommenden Wochen ab.
"Die Zahl der Äpfel an den Bäumen ist ausreichend, die Früchte sind derzeit jedoch noch sehr klein", erklärt VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger. "Schon ein Zentimeter mehr Durchmesser kan
Heute hat Agrarkommissar Christophe Hansen einen ambitionierten EU-Proteinplan veröffentlicht. Zugleich will die Kommission die Soja-Verarbeitung in der EU erheblich einschränken. Das passt nicht zusammen, meint Jaana Kleinschmit von Lengefeldt, Präsidentin von OVID, Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland. In Berlin sagte sie heute:
"Europa braucht viel Protein und hat zu wenig. Wir begrüßen, dass sich die EU mit dem Proteinplan ( Aktion
In der Milchwirtschaft ist nicht nur die Erntemenge, sondern vor allem die Qualität im Silo für die Wirtschaftlichkeit entscheidend. Bereits während der Gärung können Nährstoffverluste entstehen, die den Wert des Grundfutters deutlich mindern. Biologische Siliermittel setzen genau hier an, um Verluste zu begrenzen und die Futterqualität zu stabilisieren.
Grundfutterverluste wirken direkt auf die Betriebskosten
– Bewerbung für Bernd-Tönnies-Medienpreis 2027
– Leitthema: Wer ernährt uns morgen?
Die gemeinnützige Tönnies Forschung mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück schreibt erneut den Bernd-Tönnies-Medienpreis aus. Ab sofort können sich Journalistinnen und Journalisten mit ihren deutschsprachigen Beiträgen bewerben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt herausragende journalistische Arbeiten zu einem jährlich wechselnden Thema.
Mehr als 100 Aktivist*innen von Animal Equality haben am 20. und 21. Mai mit außergewöhnlichen Aktionen in Brüssel gegen das gebrochene Versprechen der Europäischen Kommission protestiert. Diese hatte vor Jahren versprochen, die Tierschutzgesetzgebung zu reformieren – das hat sie bis heute nicht umgesetzt. Im Zentrum der Kritik stehen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Tierschutz-Kommissar Olivér Várhelyi sowie Landwirtschafts-Kommissar Christ
Am 21. Mai feiert der Deutsche Tee & Verband den Tag des Tees. Unter dem Motto Tee vereint die Welt steht dabei aus gutem Grund dieses Jahr Kenia im Mittelpunkt.
Tee als Entwicklungstreiber auf dem afrikanischen Kontinent
Seit 1903 im fruchtbaren Hochland Kenias die ersten Teepflanzen angebaut wurden, ist Tee hier rasant gewachsen. Heute exportiert Kenia Tee in über 90 Länder und ist gemessen an der erzeugten Menge größter Tee-Exporteur der Welt. Mehr als 6 Millionen M
Der Bundesrat hat heute eine Entschließung des Freistaats Sachsen zur Verbesserung der Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln angenommen. Damit unterstreicht er die notwendige Korrektur bei den Kompetenzen in der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und greift zugleich die strukturellen Probleme im nationalen Zulassungssystem auf. Damit macht der Bundesrat deutlich, dass nach administrativen Verbesserungen nun auch die rechtlichen Zuständigkeiten angepasst werden müssen.
Die DLG-Feldtage, die alle zwei Jahre stattfinden, ziehen vom 16. bis 18. Juni 2026 am Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum (Bernburg) Fachbesucher aus Landwirtschaft und nachgelagerten Bereichen an. Unter dem Leitmotiv "Pflanzenbau out of the Box" zeigt die Veranstaltung innovative Ansätze für einen zukunftsfähigen Pflanzenbau: Angesichts von Klimawandel, steigenden Anforderungen an Umwelt- und Ressourcenschutz sowie herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
Änderung des Bundesjagdgesetzes ermöglicht effektives Wolfsmanagement
Der Bundestag will am morgigen Donnerstag das Bundesjagdgesetz ändern und damit die Jagd von Wölfen erlauben. Dazu erklären der Sprecher für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Steiniger, sowie der zuständige Berichterstatter, Hermann Färber:
Steiniger: "Mit dem Gesetz schaffen wir klare Regeln für die Bejagung von Wölfen.