Frankfurter Neue Presse: Gerechte Strafe. Sven Weidlichüber das Urteil im Fall Brunner.

Die Tat hat deshalb so viele Menschen
entsetzt, weil sich hier jemand für wehrlose Opfer aggressiver
Störenfriede eingesetzt hatte. Dominik Brunner hat nicht weggeschaut,
hat nicht geschwiegen, als die Täter Jugendliche bedrohten – und
wurde dadurch selbst zum Opfer. Zivilcourage ist eine wichtige
Tugend. Sie kann im besten Fall verhindern, dass eine bedrohliche
Situation eskaliert. Aber der Fall Brunner ist leider der Beweis
dafür, dass Zivilcourage unter Umstände

Ostsee-Zeitung: Kriminalität/Prozesse/Brunner

Wer das harte Urteil als Signal versteht, liegt
falsch. Die Aufgabe des Gerichts war, zu klären, was geschah, es zu
bewerten und ein Urteil zu fällen. Nicht weniger, nicht mehr. Es hat
Markus S. aus nachvollziehbaren Gründen wegen Mordes verurteilt. Es
hat auch den Mittäter Sebastian L. nicht geschont. Die beiden
wussten, was sie taten. Wir aber brauchen kein Signal vom Gericht.
Für Lehren, die wir aus dem Fall ziehen könnten, war die Verhandlung
wichtiger al

Rhein-Neckar-Zeitung: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Brunner

Ein hartes Urteil, ein notwendiges Urteil.
Richter Baier hat die Mordanklage gegen den Haupttäter im Fall
Brunner nicht umbiegen lassen in einen absurden
Tatbeteiligungsvorwurf gegen das Opfer, das seine Zivilcourage mit
dem Leben bezahlte. Die Revision dürfte daran kaum etwas ändern –
Herzfehler hin, Erstschlag in Notwehr her. Erbarmungslose
Grausamkeiten gegen Leben und Unversehrtheit anderer sind heute
auffälliger Teil der Jugendkriminalität, auch wenn sie nich

Saarbrücker Zeitung: Saarbrücker Zeitung und Saarländischer Rundfunk starten gemeinsames crossmediales Gesprächsformat

Saarbrücker Zeitung und Saarländischer
Rundfunk haben ein neues crossmediales Gesprächsformat aufgelegt: Die
Chefredakteure Norbert Klein (SR Fernsehen) und Peter Stefan Herbst
(Saarbrücker Zeitung, SZ) diskutieren einmal im Monat mit
saarländischen Prominenten aus Politik und Gesellschaft, wie beide
Medienhäuser gestern mitteilten.

Der halbstündige "Saar-Talk" wird im Saarbrücker Café "Tresor"
aufgezeichnet und an jedem

Neue OZ: Kommentar zum Deutschen Symphonie-Orchester

Wunderwaffe gefragt

Tugan Sokhiev, der junge Shootingstar der Szene, soll offenbar
künftig am Dirigentenpult des Deutschen Symphonie-Orchesters stehen.
Für die Musiker könnte diese Wahl die kreative Aufbruchstimmung
bedeuten, die sie dringend brauchen können in dieser
nervenaufreibenden Zeit, in der über die künftigen Strukturen des
Orchesters diskutiert wird. Die angedachte Fusion des Deutschen
Symphonie-Orchesters mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berli

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Beginn des Kachelmann-Prozesses:

Die Hauptverhandlung gegen Jörg Kachelmann, die
an diesem Montag beginnt, beendet ein beängstigendes Tribunal voller
Vorverurteilungen und Vorabfreisprüchen. Endlich haben die Richter
das Sagen. Auch sie wissen nicht, was in der mutmaßlichen Tatnacht
passiert ist. Aber sie wissen, was zu tun ist, um der Wahrheit so nah
wie möglich zu kommen.

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

Neue OZ: Kommentar zu Technik / Fernsehen / Messen

Wer soll das bezahlen?

Die Entwicklung auf dem Fernsehmarkt galoppiert. Kaum hat sich ein
großer Teil der Bevölkerung mit Flachbildgeräten eingedeckt und das
Wohnzimmer zum Surroundsound-Heimkinotempel umgestaltet, da treibt
die Industrie ihre Konsumenten schon wieder vor sich her: HD-Formate,
3-D-Fernsehen, die Verschmelzung der guten alten Glotze mit dem
Internet.

Da stellt sich nicht nur die Frage "Wer will das alles haben?",
sondern vor allem auch "

Neue OZ: Kommentar zu Elbphilharmonie

Hilflose Parlamentarier

Der Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft zur
Elbphilharmonie ist wahrlich nicht zu beneiden. Denn das Gestrüpp aus
widersprüchlichen Aussagen und gegenseitigen Schuldzuweisungen ist
ziemlich dicht. Die Aussage des ehemaligen Managers Hartmut Wegener
macht es nicht durchsichtiger. Er verfährt nach der uralten Taktik,
nach der man eine Teilschuld eingesteht, sich aber gleichzeitig zum
Opfer erklärt, in diesem Fall der Architekt

Kölner Stadt-Anzeiger: Comedy-Star Cordula Stratmann: Im Fernsehen kann alles komisch sein – selbst Mord und Totschlag

Für die Komikerin Cordula Stratmann gibt es keine
Tabus, wenn sie im Fernsehen auftritt. "Alles kann komisch sein –
sogar Mord und Totschlag. Zumindest punktuell", sagte die in Köln
lebende Komikerin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).
Grundsätzlich gelte bei ihr die Regel: "Ich entscheide das von Spaß
zu Spaß." Bereut habe sie einen frechen Spruch noch nie, höchstens im
privaten Umkreis: "Meistens merke ich

Volkslieder: Das multimediale Benefizprojekt geht weiter Hochwertige Einspielungen ab 17. September in SWR2 und auf CD (Carus) / Online-Archiv macht Texte und Noten zum Mitsingen kostenfrei zugänglich

Mit der Sendereihe "SWR2 Volkslieder" startet
am 17. September der zweite Teil des multimedialen Benefizprojekts
von Carus-Verlag und SWR2. Ein Jahr lang stellt die Reihe jeden
Freitag um 17.50 Uhr in SWR2 ein Volkslied vor, jeweils kommentiert
mit Hintergrundinformationen zur wechselvollen Geschichte des alten
Liedguts. Zum Start der Sendereihe am 17.9. erscheint auch die erste
von zwei Volkslieder-CDs im Carus-Verlag. Darauf sind 35 neue
Interpretationen von Liedern wie &quot