Theaterabbau und Beschneidungen der künstlerischen Freiheit nach
deutschem Vorbild? Da muss in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens,
entweder etwas missverstanden worden oder aber politische List im
Spiel sein. Das teils über Jahrhunderte gewachsene, vertraglich gut
gesicherte deutsche Theatersystem lässt sich mit dem seit der Wende
weitgehend unstrukturierten bulgarischen gar nicht vergleichen. Da
ist es schlau, aber im Sinne der europäischen
Bekleidet nur mit rohen Fleischlappen und
Netzstrümpfen betrat Pop-Diva Lady Gaga die Bühne bei der Verleihung
der MTV Video-Preise. Sie mag gedacht haben: Ihr wollt Fleisch sehen?
Ich gebe Euch Fleisch! So hat sie den Voyeurismus der Pop-Industrie
satirisch auf die Spitze getrieben und zugleich effektvoll bedient:
Sie gab dem Publikum und der ganzen Branche, wonach sie gieren: ein
Skandälchen. Wer allerdings meint, von den übersexualisierten
Selbstdarstellungen von Rih
stern Fotografie erscheint mit in Deutschland
erstmals zugänglicher Werkschau des legendären Modefotografen / Ab
14. September 2010 im Handel erhältlich
Hamburg, 14. September 2010 – Seine stilisierten
Grenzüberschreitungen revolutionierten die Modefotografie, er prägte
Zeitschriften wie Vogue und Harper–s Bazaar ebenso wie Marken, von
Chanel über Ungaro bis Loewe. Doch so deutlich die Spuren Guy
Bourdins auch in der zeitgenössischen Mode- und Werbe-
Arme Hersfelder! Mit neuem Intendanten und Rekordetat (über fünf
Millionen Euro) waren sie in die 60. Saison gegangen. Und nun? Erst
kamen statt erwarteter 93 000 Besucher nur 68 000. Dann meldete die
Verwaltung ein Defizit von "einigen Hunderttausend Euro". Und jetzt
kommt nicht mal mehr der Bundespräsident!
Das alles ist fatal für einen 30 000-Seelen-Ort, dessen
Bühnen-Ruhm in sechs stolzen Jahrzehnten zum Wirtschaftsfaktor
gewor
Man muss schon lange überlegen, um sich daran zu
erinnern, wann man zuletzt mal im Freundeskreis über die größten
Unverschämtheiten von Harald Schmidt gelacht hat. Trügt der Schein
oder ist es so, dass man über ihn nicht mehr redet?
Harald Schmidt ist nicht nur lustlos geworden, auch das Publikum
hat die Lust am alten Provokateur offenbar verloren. Er wirkt
ausgebrannt. Dass er dem Ersten den Rücken zudreht, ist kein Verlust
mehr. Er kehrt ins K
Literarische Gesellschaften legen Archive an, forschen,
diskutieren, organisieren Lesungen, Tagungen und Seminare und loben
Preise aus – und das alles meist im Namen eines Klassikers der
Literaturgeschichte. Es sind Vielleser, Künstler und Wissenschaftler,
die sich gemeinhin in diesen Vereinen engagieren. Sie sorgen mitunter
dafür, dass dieses Kulturgut lebendig bleibt, es neu interpretiert
wird und in aktuellen Diskussionen präsent ist.
Der ARD-Moderator Frank Plasberg soll mit seinem
Polit-Talk "hart, aber fair" bereits um 20.15 Uhr beginnen. Das
verlangte die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates, Ruth Hieronymi, im
Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgabe).
Die ARD-Intendanten wollen das Programmschema verändern. Dabei
sollen die "Tagesthemen" stets einheitlich um 22.15 Uhr beginnen.
Deshalb muss für Plasberg ein neuer Sendeplatz gefunden werden.
Hieronymi: &quo
Jürgen Brautmeier, der neue Direktor der
Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), blickt kritisch
auf die Auseinandersetzungen zwischen privaten Anbietern und
Öffentlich-Rechtlichen über die Internet-Angebote: "Wir müssen
schauen, ob das duale System funktionsfähig bleibt." Im Gespräch mit
dem Kölner Stadt-Anzeiger (Samtagausgabe) führte der neue
LfM-Direktor aus: "Wenn die eine Seite zu stark wird und alles macht,
was
Der Theologe Friedrich Schorlemmer hat sich
erleichtert über das Ende der Kunstinstallation auf dem Wittenberger
Marktplatz unter dem Titel "Martin Luther – Hier stehe ich…"
gezeigt. "Das Ganze ist nur in soweit Kunst, da es Kunststoff ist.
Ich bin froh, dass einer der schönsten Plätze Deutschlands wieder
kunststofffrei ist", sagt er der "Leipziger Volkszeitung"
(Sonnabend-Ausgabe). Er könne nach wie vor nichts mit dem Anliegen
der Aktio
Zum zweiten Mal wird heuer im Rahmen des
renommierten Philosophicum Lech der mit 25.000 Euro dotierte
TRACTATUS – Preis für philosophische Essayistik vergeben.
Ausgezeichnet wird der unkonventionelle Philosophiehistoriker Kurt
Flasch exemplarisch für sein Werk "Kampfplätze der Philosophie".
Als richtungsweisende Auszeichnung für Wissenschaftsprosa und
philosophische Essayistik wurde im Vorjahr vom Philosophicum Lech der
Tractatus ins Leben gerufen. Mit 25.000 Eu