Rheinische Post: Kommentar: Traumreise endet als Alptraum

Auch wenn die Bilder längst um die Welt
gelaufen sind, erscheint es unfassbar: Wenige Meter vor der Küste,
bei gutem Wetter und ruhiger See läuft eine schwimmende Kleinstadt
auf ein Riff und droht zu versinken. Etliche Menschen, die sich den
Traum einer Kreuzfahrt erfüllen wollten, kommen ums Leben, andere
werden schwer verletzt. Gewiss, es ist gelungen, weit mehr als 4000
Menschen von der "Costa Concordia" in Sicherheit zu bringen. Das
bleibt fürs erste

Neue OZ: Kommentar zu Medien / Print / Verleger / Hitler

Tabu verliert an Reiz

Auch das unbeschreiblich Schaurige und Willkürliche hat leider
seinen Reiz – vor allem, wenn es verboten ist. So werden vor allem
Jüngere, ohne "Mein Kampf" aus Erbbeständen im Bücherschrank, weniger
am kritisch-kommentierenden Part interessiert sein als am
Hitler-Originaltext selbst. Schon allein, um mitreden zu können, wenn
die Kampfschrift zum Pausenhofgespräch wird.

Prinzipiell dürfte die Zeit einigermaßen re

FT: Zum Kreuzfahrt-Drama vor der italienischen Küste: „Reisen mit Restrisiko“

Das verunglückte Kreuzfahrtschiff ist ein
trauriges Symbol für die Unvollkommenheit moderner Technik und
menschlichen Handelns. Offensichtlich hatte die Schiffsführung den
Kurs verfehlt; das folgende Chaos an Bord wäre jedoch vermeidbar
gewesen, hätte die Mannschaft professioneller reagiert. So erinnert
das Durcheinander fatal an die "Titanic" vor 100 Jahren. Sollte sich
der Kapitän vor Rettung seiner Passagiere davon gemacht haben, wäre
der Sk

WAZ: Das Risiko reist immer mit – Kommentar von Frank Preuß

Titanic, natürlich. Wer wollte es Betroffenen des
Dramas in Italien, aber auch Fernsehzuschauern verdenken, dass sie
das Naheliegendste über die Lippen brachten? Der Untergang des
britischen Luxusdampfers mit fast 1500 Todesopfern vor 100 Jahren
wird immer das Sinnbild für alle Schiffskatastrophen bleiben. Auch
wenn die Dimensionen nicht einmal im Ansatz vergleichbar sind mit der
Havarie der "Costa Concordia". Wann aber hat man ein Kreuzfahrtschiff
dieser Dimension

WAZ: Matthäus soll 125.000 Euro zahlen

In der Klage gegen Lothar Matthäus vor dem
Wuppertaler Landgericht geht es nach Informationen der
WAZ-Mediengruppe (Montagausgaben) um eine Forderung von etwa 125.000
Euro an den ehemaligen Fußballstar. Es handelt sich dabei um
aufgelaufene Verbindlichkeiten einer mittlerweile insolventen
Baufirma in Velbert, die dem 50-Jährigen zu 94 Prozent gehört haben
soll. Die BHM Verwaltungsgesellschaft hatte einen Flügel des
Velberter Rathauses gebaut und zwischen 1999 und

Sonntag aktuell: Reisemesse CMT

Dass der Tourismus ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor ist, liegt an seiner Berechenbarkeit. Die
Urlaubsreise hat bei uns einen hohen Stellenwert im Vergleich zu
anderen Konsumbereichen. Selbst wenn das Budget knapper wird, sich
irgendwo auf der Welt eine Naturkatastrophe ereignet oder Kriege
ausbrechen, findet sich bei der Fülle an Angeboten immer noch ein
Ziel, das den Wünschen entspricht. Und das ist klar definiert: Fast
zwei Drittel aller Urlaubsreisen der Deutschen gehen ins In

Gesprächsreihe im Kulturradio WDR 3: Neue „Wir-Erzählungen“ für Europa

Die Erste Person Plural eröffnet im Futur II die
Chance auf Wir-Erzählungen über wünschbare Zukünfte: "Wir werden
gemacht haben…". Die vollendete Handlung in der Zukunft ist die
Perspektive einer gemeinsamen Gesprächs-reihe vom Goethe-Institut und
der ARD in Brüssel. Kulturradio WDR 3 sendet die Gespräche sonntags
im WDR 3 Forum.

Der Start der Sendereihe ist am Sonntag, 15. Januar. Zum Auftakt
diskutierte der Schweizer Schriftsteller

Neue OZ: Kommentar zu Literatur

Preistreiber Bestsellerliste

Romane von Jussi Adler-Olsen oder Rita Falk werden also künftig
besser verpackt, aber deutlich schwerer im Handgepäck liegen, und
dazu die Urlaubskasse mit ein paar Euro mehr belasten. dtv sattelt
also teilweise auf Hardcover um, damit er sich seine Chancen auf
möglichst viele Einträge auf der "Spiegel"-Bestsellerliste bewahrt.
Im hart umkämpften Buchmarkt sind die Platzierungen auf der im
Buchhandel besonders präsent

WAZ: Wuppertaler Insolvenzverwalter erhebt Klage gegen Lothar Matthäus

Die Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe berichten
in ihren Samstagsausgaben über den Inhalt der Klage eines Wuppertaler
Insolvenzverwalters gegen Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus. Nach
Informationen der WAZ-Zeitungen werfen die Anwälte Matthäus vor, eine
verpflichtende Geldeinlage in einer Velberter Baugesellschaft nicht
geleistet zu haben, die im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet
hat. An dem Unternehmen war unter anderem auch Paul Breitner
beteiligt. Er soll s