Neue OZ: Kommentar zu Oscar-Verleihung

Iranischer Friedensgruß an die ganze Welt

Die Oscar-Gala ist die pompöseste, professionellste und
publikumsstärkste Werbeveranstaltung Hollywoods. Relevant ist sie nur
alle Jubeljahre mal – zum Beispiel jetzt: dank des Auslands-Oscars
für den Iraner Asghar Farhadi.

Dass sein Familiendrama "Nader und Simin: Eine Trennung" vom
Goldenen Bären über den Globe bis zum Oscar alle großen Preise
verdient, hat einen Grund: Der Film bietet einen Ge

WAZ: Pommes oder Salat – ganz egal. Kommentar von Petra Koruhn

Tim Mälzer, der berühmte Fernsehkoch, hat ein
Experiment gewagt. Seit gestern wissen wir, wie es ausging: Ob
Pommes, Schlachtplatte oder Salat – alles ist (wohl) gleich gesund.

Wer sich Tag für Tag mit trockenem Huhn an Balsamico-Rucola quält
oder sich mit geschnippelten Äpfeln und Birnen kasteit, wird es kaum
fassen wollen. Bisher war der Biss in den Burger eine Sünde, die mit
drei Tagen Vollkorn-Müsli bestraft wurde.

Doch bevor wir unsere Mö

Westfalenpost: Kommentar zu Oscars/Kultur/Film/Bedauerliche Entscheidung/Wim Wenders Film „Pina“ erhält keinen Oscar/Von Andreas Thiemann

Schade, schade, schade. Zum zweiten Mal ist der
deutsche Filmemacher Wim Wenders in Hollywood an der allerletzten
Oscar-Hürde gescheitert. Vor zwölf Jahren ging seine nominierte
Produktion "Buena Vista Social Club" leer aus und nun auch "Pina",
eine überaus sensible Doku-Hommage an die verstorbene Wuppertaler
Tanz-Legende. Dabei weist der Film doch alle Voraussetzungen auf, um
den Oscar-Olymp zu besteigen: Hochmoderne Technik, originelle
Kulissen, ein be

Westdeutsche Zeitung: „Pina“ ist zu schön für den Oscar Ein Kommentar von Anne Grages

Sagen wir es so: "Pina" ist einfach zu schön
für den Oscar. Schließlich hat der Filmemacher Wim Wenders nicht nur
als erster die Möglichkeiten von 3D für das Genre der Dokumentation
ausgelotet. Er hat diese Technik auch noch mit so zarter Hand an die
Arbeitsweise des Wuppertaler Tanztheaters und seiner 2009
verstorbenen Choreographin Pina Bausch angepasst, dass dieser Film
einen beglückt und heiter zurücklässt.

Seit seinem Start vor zi

Leopold Museum: Besucher stürmen „Klimt persönlich“ – BILD

Seit der Eröffnung der großen Jubiläumsausstellung
"Klimt Persönlich" im Leopold Museum ist Gustav Klimt nun endgültig
in aller Munde. Mit fulminanten 1500 Besuchern bei der Eröffnung am
Donnerstag Abend und mehr als 6000 Besuchern am ersten Wochenende
konnte das Museum einen der besten Ausstellungsstarts seit der
Eröffnung des Museums verzeichnen.

Für die beiden Direktoren Tobias G. Natter und Peter Weinhäupl
zeigt der Ausstellungsanst

WAZ: Guttenberg-Skandal an Unis weitgehend ohne Folgen

Den Wirbel um die Plagiataffäre, die vor einem Jahr
zum Rücktritt von Minister Karl-Theodor zu Guttenberg führte, haben
die Unis in NRW nicht zum Anlass genommen, verstärkt nach Fälschern
wissenschaftlicher Arbeiten zu suchen. Sie reagieren meist nur mit
symbolischen Maßnahmen wie Ehrenerklärungen und Broschüren, nicht
aber mit flächendeckender Kontrolle. Das ergab eine Umfrage der WAZ.
Computerprogramme zum Erkennen von Plagiaten wurden zwar f

Neue OZ: Kommentar zu Zentrum für verfolgte Künste

Zentrum für Migration

Zentrum für verfolgte Künste. Der Titel klingt so plausibel wie
das Anliegen, das er bezeichnet. Doch Fragen bleiben. Werden wir
Kunst und Kultur gerecht, wenn wir sie vor allem als Beleg für
Exilsituationen betrachten? Wird nicht schon Exilforschung in vielen
Museen und Bibliotheken betrieben? Und hilft es wirklich, wenn
Exilerfahrung, wie es in der Solinger Kunstsammlung geschieht, mit
nur einer Kunstrichtung bebildert wird? Lebendig wird e

WAZ: Nichts gelernt – Kommentar von Matthias Korfmann

Man hätte erwarten können, dass die
Doktortitel-Affären um Guttenberg und andere Politiker Spuren im
Wissenschaftsbetrieb hinterlassen. Aber die Unis und Fakultäten tun
sich schwer mit der Suche nach Fälschern. Sie wollen schließlich ihre
Studenten und Doktoranden nicht verdächtigen. Klar ist: Die große
Mehrheit der Studenten verzichtet auf Mogeleien. Wenn es stimmt, dass
jede fünfte studentische Arbeit Plagiate enthält, hieße das auc

Philosoph Richard David Precht behauptet: „Biologisch betrachtet ist Liebe Unsinn“

Richard David Precht (47) hat über die schönste
Sache der Welt nachgedacht: "Biologisch betrachtet ist Liebe Unsinn",
erklärt Philosoph und Bestseller-Autor im Exklusiv-Interview mit dem
Frauenmagazin FÜR SIE. Geschlechtliche Liebe sei ein "Unfall der
Evolution", ein "Abfallprodukt der Elternliebe". Genau das sei auch
der Grund, warum Frauen sich so häufig in die falschen Männer
verlieben. "Wir suchen in der Liebe zwei Zutaten