WDR-Pressemitteilung // Schmitz: WDR 3 als Kulturplattform in NRW weiter stärken Hörfunkdirektor kündigt öffentliche Veranstaltungen zur Zukunft des Kulturradios an

WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz hat die
Zustimmung des Rundfunkrates zu den geplanten Programmänderungen beim
Kulturradio WDR 3 begrüßt. Das Gremium hatte die Änderungen in seiner
heutigen Sitzung zustimmend zur Kenntnis genommen und war damit dem
Votum seines Programmausschusses gefolgt, der sich in den vergangenen
Wochen intensiv mit den Plänen auseinandergesetzt hatte.

"Über die geplanten Veränderungen am Programm und in der
Organisati

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Theater / Festival

Nicht zu viel Mitmachtheater

Das bewegungslose Sitzen des Publikums vor der Bühne ist
Theatermachern schon lange suspekt. Die katalanische Truppe "La Fura
dels Baus" hat daher schon vor Jahrzehnten ihr Publikum physisch
unter Adrenalin gesetzt wie kaum eine vorher. Bei ihrem Landsmann
Roger Bernat werden nun Zuschauer des Festivals Theaterformen nicht
nur bewegt, sie erzeugen selbst Bewegungen. Das wird sich ihnen, auch
als kollektives Erlebnis, stärker ins Gedä

Mitteldeutsche Zeitung: Gesellschaft/Kirche/Musik Margot Käßmann, Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017, sieht Defizite im Gemeinschaftsgefühl

In den Kirchen spiele die Musik weiter eine sehr
bedeutende Rolle, anders sehe es allerdings im "Rest" der
Gesellschaft aus, sagte Margot Käßmann der in Halle (Saale)
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Hier
gibt es ganz große Defizite inzwischen. Wenn man sich
vergegenwärtigt, wie viele Kinder heute ganz ohne Lieder aufwachsen:
Es ist ein Armutszeugnis".

Hier würden wichtige Schritte für die Entwic

WAZ: Bahnhof und Zivilcourage – Kommentar von Petra Koruhn

Es gibt Ereignisse, die machen es uns schwer, zur
Tagesordnung überzugehen. Das, was Pfingsten am Bahnhof in
Mönchengladbach passiert ist, als zwei Frauen in aller Öffentlichkeit
von Jugendlichen zusammengeschlagen wurden, gehört dazu. Das Leid der
Frauen beschäftigt uns weiter. Und es beschäftigt uns noch etwas
anderes. Etwas, das stark mit uns selbst zu tun hat: Hätten wir
selbst geholfen? Solche Fragen quälen das Gewissen nur. Wer traut
sich schon,

Kulturradio WDR 3 feiert John Cage

Kaum ein anderer Komponist hat das Musikdenken so tiefgreifend
verändert wie der US-amerikanische Klangpionier, Musikphilosoph,
Hörspielmacher, Poet und Maler John Cage (5.9.1912 – 12.8.1992). Cage
liebte den Zufall, das Unbestimmte und das Unvorhersehbare. Er
verwandelte Schweigen in Musik. Er öffnete die Ohren für Stille.
Anlässlich des 100. Geburtstages und des 20. Todestages von John Cage
in 2012 gestaltet das Kulturradio WDR 3 einen breit gefächerten
Progr

Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Griechenland / Günter Grass

Doppelschlag

Diesmal bekommt Günter Grass Aufmerksamkeit nur mehr über Bande.
Sein Griechenland-Gedicht ist kein Thema, sondern der Umstand, dass
ein Spaßvogel in die Welt setzte, das Werk stamme aus der Redaktion
der "Titanic".

Der findige Volker Weidermann nutzt den Ruf der Satire-Zeitschrift
als Keimzelle herzerfrischender Respektlosigkeiten für einen
Doppelschlag: Der Dichter wird genauso zur Zielscheibe des Spotts wie
die "Süddeutsche Zei

Kölner Stadt-Anzeiger: Ulrike Kriener: Belastende Erfahrung mit Alzheimer im nächsten Familienkreis Schauspielerin berichtet von „peinigender Angst“

Köln. Die Schauspielerin Ulrike Kriener ("Kommissarin
Lucas") hat im nächsten Familienkreis bedrückende Erfahrungen mit der
Alzheimer-Krankheit gemacht. "Ich weiß, wie belastend es ist, wenn
Alzheimer die Erinnerung eines Menschen auslöscht – und damit ja auch
ein gemeinsames Leben, eine gemeinsame Identität", sagte die
57-Jährige dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe).
Für die Patienten selbst sei d

Neue OZ: Kommentar zu Düsseldorfer Heine-Preis

Kein bisschen gewitzt

Wäre es doch nur um den Sitz in einer Jury gegangen. Aber Heinrich
Heine bewarb sich seinerzeit um die für einen Menschen und Autoren
wirklich wichtigen Dinge – um einen Platz in der Gesellschaft, einen
Ort in der Literaturgeschichte. Heines großes Pech: Er passte einfach
zu nichts und niemandem. Als Jude passte er nicht in die besseren
Kreise, als Spötter nicht zur Mehrheit, die am liebsten im wärmenden
Konsensbad planscht. Als Ironiker pa

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Song Contest in Baku

Warum lassen wir sie nicht einfach singen? So
mancher Deutsche empfindet die Kritik an den
Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan als Misston, als
hässliche Begleitmusik zum Song Contest. Lasst uns doch in Ruhe,
erklären sie. Und damit das klar ist: Wer will, hat alles Recht der
Welt, sich am Samstag zurückzulehnen und einfach zu genießen. Anders
verhält es sich mit denen, die in ihrem Verlangen nach Ruhe alles
abstreiten, was den Genuss stört. Wer ohn

WAZ: Neues vom obersten Wutdichter – Kommentar von Jens Dirksen

Es war selbstverständlich doch nicht "mit letzter
Tinte", mit der sich Günter Grass da kurz vor Ostern zu Wort gemeldet
hat. Der weltweite Wirbel, den er mit seinem als Gedicht verkleideten
Leitartikel auslöste, ließ ihn womöglich glauben, er sei damit
tatsächlich den Israelis beim vermeintlichen atomaren Erstschlag
gegen den Iran in den Arm gefallen. Tatsächlich aber dürfte
Deutschlands prominentester Wutdichter vor allem die
Einflussm&oum