Pflichtlektüre für Theatermacher und Kulturliebhaber

In 19 Essays und fünf Intermezzi entschlüsselt Thomas de Neve die Geheimnisse erfolgreicher Theaterkunst. Sein Buch „Zwischen Malaise und Magie. Theater im Leben – Leben im Theater“ überzeugt durch vielschichtiges Insiderwissen und messerscharfe Analysen des komplexen Theatergeschehens.

Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Comic

Mehr als nur Kawumms!

Doing, Zack, Zonk! Comics werden mit einsilbiger Krawall-Rhetorik
assoziiert. Echte Leser wissen, dass längst differenziertere Töne die
Sprechblasen beherrschen. Seit Jahren findet sich die Branche in
einem Umbruch, der auch den deutschen Markt erreicht. Mit dem Begriff
Graphic Novel grenzen die Autoren komplexere, oft umfangreiche Werke
von der seriellen Genre-Produktion ab; große Verlage richten eigene
Abteilungen dafür ein.

Auch der Erlan

WAZ: Tönnies rettete die Schalke-Finanzen

Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef des FC Schalke
04, hat seinen Verein vor zwei Jahren gerettet. Wie die Westdeutsche
Allgemeine Zeitung in ihrer Samstagsausgabe berichtet, hat der
Fleischfabrikant die Anleihe des Londoner Finanzvermittlers Stephan
Schechter übernommen, die damals noch 65 Millionen Euro schwer war.
Das sei erst jetzt herausgekommen. Der Verein hatte 2010 von einer
"international operierenden Bank" gesprochen, die nicht genannt
werden dürfe, D

PHOENIX-Programmhinweis Flottenparade zum Thronjubiläum der Queen Sonntag, 3. Juni 2012, 23.15 Uhr

PHOENIX zeigt am späten Sonntagabend ab 23.15 Uhr
noch einmal die Flottenparade auf der Themse zu Ehren des diamantenen
Thronjubiläums von Königin Elizabeth II. . Die Flottenparade ist
Höhepunkt der viertägigen Feierlichkeiten für die Queen. Damit gibt
der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF allen
royal-interessierten in der Nacht zu Montag noch einmal Gelegenheit,
die dreieinhalb Stunden dauernde Fahrt von Queen Elizabeth an Bord
ihrer kön

Kölner Stadt-Anzeiger: Jan Delay ist manchmal konservativ

Musiker Jan Delay wollte als Kind Börsenmakler werden
– allerdings nur eine Woche lang, "nachdem ich –Wall Street– geguckt
hab. Aber meine Eltern sind so cool, dass ich gar nicht rebellieren
musste", sagte der 35-Jährige dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstag-Ausgabe). Delay hält sich in manchen Bereichen für
konservativ. Sein Eintreten gegen illegale Musikdownloads habe aber
nichts mit Konservativismus zu tun, es gehe ihm lediglich da

Neue OZ: Kommentar zu Kunst / Ausstellungen / documenta

Die hohe Kunst des Gemüses

Eins muss man ihr lassen: Humor hat die neue Documenta-Chefin.
Kurz vor der Eröffnung ihrer Großausstellung mal eben den Unterschied
zwischen Kunst und Natur vom Tisch zu wischen, das macht auf jeden
Fall neugierig.

Und tatsächlich kann Carolyn Christov-Bakargievs Frontalattacke
auf die grundlegenden Kategorien unseres Selbstverständnisses ja in
viele Richtungen fruchtbar sein. Die Aufwertung von Tieren ist
sowieso hochgradig ehre

WAZ: Limo trinken wie aus Eimern. Kommentar von Petra Koruhn

Keine Angst, keine Aufregung: Wir sind nicht in New
York. Wir müssen nicht fürchten, dass uns einer den Riesenbecher Cola
wegnimmt, wie es der Bürgermeister von New York plant. Wir können
selbst bestimmen, ob wir uns neben all den Kalorien auch noch eine
Extra-Ladung durch Limo im Mega-Becher gönnen. Eine kleine Portion
wäre doch genug. Theoretisch haben wir die freie Entscheidung.
Praktisch oft nicht. Wann waren Sie zuletzt im Kino? Da werden
Getränkebec

Neue OZ: Kommentar zu Israel / Deutschland / Musik

Das israelische Recht auf Irrationalität

Vielen Israelis ist Richard Wagner immer noch eine Persona non
grata, eine zutiefst unerwünschte Figur. Denn für sie verbinden sich
Wagners germanisch gefärbten Mythen mit dem Terror
Hitler-Deutschlands, wird Wagners Antisemitismus zum Vorläufer der
nationalsozialistischen Tötungsmaschinerie. Damit mögen sie dem
Dresdner Komponisten unrecht tun, er war Antisemit, aber kein
Menschenschlächter. Und für

FT: Kommentar zu: Urteil Aufruf zur Lynchjustiz

Nichts rüttelt so sehr auf wie Verbrechen an
Kindern. Oft kochen die Emotionen hoch, gewinnt der Wunsch nach
Selbstjustiz Oberhand über das Rechtsverständnis. Friedrich
Dürrenmatt hat dafür in "Es geschah am hellichten Tag" ein
einprägsames Beispiel geliefert. In dem Spielfilm aus dem Jahr 1958
will ein aufgebrachter Mob einen Hausierer lynchen, der sich in
Polizeigewahrsam befindet. Im Dorf hatte sich herumgesprochen, dass
der Mann ein kleines M&au