War ja klar: Schon länger kursieren Kassandra-Rufe, die
Elbphilharmonie würde locker über eine halbe Milliarde Euro kosten.
Jetzt haben sie sich bewahrheitet – und statt sich darüber
aufzuregen, fügt sich Hamburg fatalistisch in sein Schicksal. Was
hätte die Stadt auch tun sollen? Alternativen gibt es nicht; Olaf
Scholz hat noch das Beste für Stadt und Bürger herausgeholt.
Ausgerechnet der Mann vom Bund der Steuerzahler
sagt, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz handele richtig. Das
lässt erkennen, wie verzweifelt die Situation ist. Nochmal 200
Millionen Euro baggern der Sozialdemokrat und sein Senat ins
Leuchtturmprojekt Elbphilharmonie. Die damit erreichte Projektsumme
von 575 Millionen Euro soll endlich das Rundum-Sorglos-Paket
enthalten. Das verspricht der Baukonzern Hochtief, der sich nun
allein an der Zusage messen lassen muss, das Hau
Ich bekenne: Es gab Zeiten, da waren für mich Verabredungen mit
Freunden und sonstige Veranstaltungen an bestimmten Abenden tabu. Den
wahren Grund habe ich nie gesagt. Nur die Kollegen haben sich
bisweilen schon ein wenig gewundert, warum ich mich bei bestimmten
TV-Themen so gut auskenne, bei Sendungen, die sie natürlich niemals
geguckt hätten. Und ich gestehe auch: Ich war fast ein wenig süchtig.
Wenn ich nach getaner Arbeit mit "meinen&
Früh aus den Federn, heißt es im kommenden Jahr
für Anke Harnack. Denn ab Mittwoch, 2. Januar, wird die NDR
Fernsehmoderatorin auch regelmäßig im Radio zu hören sein. Zusammen
mit Uli Blöing wird sie im wöchentlichen Wechsel die Frühsendung "Der
Morgen bei NDR 90,3" übernehmen. Von 5.00 bis 10.00 Uhr gibt es dort
aktuelle Nachrichten aus Hamburg und der Welt; Informationen über
das, was die Stadt politisch, kulturell und spo
Neue Wirklichkeiten brauchen neue Bezeichnungen. "Rettungsroutine"
ist da ein brillantes Exemplar unter den Neuschöpfungen. Auch wenn
der damit beschriebene Sachverhalt weniger erfreulich ist. Ja,
besonders wir Deutschen sind zu Rettungsroutiniers in und für Europa
geworden, ob wir wollen oder nicht.
Ein leises Ächzen über diese Last schwingt in diesem leicht
sarkastischen Wort des Jahres mit. Der Begriff "rette
Ist der Teller nun halbvoll oder halbleer? Viele
Deutsche ernähren sich gesünder. Dennoch bleiben Übergewicht und die
damit verbundenen Krankheitsbilder ein Riesenproblem. Der am Freitag
vorgestellte Ernährungsbericht bietet viele Zahlen, fast ebenso viele
Deutungen, aber vor allem eine zentrale Aussage: Das Thema Ernährung
war noch nie so fest im Bewusstsein der Menschen verankert wie heute.
In dem Land, in dem vielfach mehr darüber diskutiert wird, mit
welchem
"Mutter, wann stirbst du endlich?" Ein Buch bricht
das Tabu über die Last der privaten Altenpflege
Martina Rosenberg versuchte alles richtig zu machen. Sie wollte
ihre demente Mutter nicht ins Heim abschieben. Zugleich wollte sie
eine gute Mutter und Ehefrau sein und ihren Beruf nicht aufgeben. Am
Ende brach dieser Berg von guten Vorsätzen zusammen. Ihr Buch
"Mutter, wann stirbst du endlich?", das jetzt erscheint, ist der
erschütternde Bericht einer Fr
Jeden Tag kommen Tausende. Tausende Träumer. Sie sind
sich sicher, in Mumbai wartet ihre Chance. Hier ist das indische Kino
zu Hause, die Stars blicken von den Plakatwänden. Die Stadt, so heißt
es, gibt jedem eine Chance. Ein bisschen ist es wie im Film.
Ashish träumt. Er dreht seine ersten Filme, möchte Regisseur
werden. Er ist im Slum aufgewachsen. Dank einer Hilfsorganisation
studiert er nun an einer großen Filmschule. Ashish ist jung, unsicher
– aber an
Günter Grass – Europäer des Jahres? Über diese Preisvergabe lässt
sich trefflich streiten. Zum Glück. Denn nichts hat produktiven
Streit so nötig wie ein Europa, das viele seiner Bürgerinnen und
Bürger als sehr fernes und deshalb abstraktes Gebilde wahrnehmen.
Daran hat offenbar auch die Vergabe des Friedensnobelpreises an die
Europäische Union kaum etwas geändert.