Neue OZ: Kommentar zu Museen

Zeit für Reformen

Bewegliche Bausteine statt starrer Zeitschiene: Das Frankfurter
Museum für Angewandte Kunst macht Ernst, auch stellvertretend für
andere Museen. Denn alle Hüter der Museumsschätze wissen seit Jahren,
dass die gute, alte Sammlungspräsentation zuweilen wirkt, als wäre
sie aus der Zeit gefallen. Reform ist dringend gefragt. Das
Frankfurter Haus hat sie jetzt umgesetzt. Bravo.

Traditionalisten unter den Kuratoren werden bemäkeln,

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Uli Hoeneß

Wenn Ulrich Hoeneß explodiert, und er tut es
oft, hinterlässt er verbrannten Rasen. Davon wissen selbst
Bayern-Fans ein Lied zu singen. »Für die Scheißstimmung seid ihr doch
zuständig und nicht wir«, polterte er vor fünf Jahren auf der
Mitgliederversammlung des großen FC. »Was glaubt ihr eigentlich, was
wir das ganze Jahr machen, um euch für sieben Euro ins Stadion zu
lassen. Euch finanzieren doch die Leute in der Loge.« Hoe

Neue OZ: Kommentar zu Kunst / Kunstkompass / Rosemarie Trockel

Keine Frage von Wahlprogrammen

Willkommen im Club! Rosemarie Trockel stößt in das Spitzen-Trio
des Kunst-Rankings vor. Das war nur eine Frage der Zeit. Nicht nur
Trockels Aufstieg verläuft seit Jahren kontinuierlich, auch andere
Künstlerinnen sind auf Erfolgskurs. Dazu passt, dass die derzeit
einflussreichste Person der Kunstwelt gleichfalls eine Frau ist –
Documenta-13-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev. Ihre Kolleginnen
mischen in den Kuratorenteams der Museen fle

Weser-Kurier: Zum Bremer Theater schreibt der Bremer WESER-KURIER:

Bremens Theater leidet nicht gerade unter
Minderwertigkeitskomplexen. Generalintendant Michael Börgerding will
in seiner zweiten Spielzeit weitermachen wie bisher – obwohl ihm die
Zuschauer in den vergangenen Monaten nicht gerade die Bude eingerannt
haben. Mit dem Kinderstück "Wo die wilden Kerle wohnen" und der von
Herbert Fritsch inszenierten Offenbach-Operette "Die Banditen" hatte
das Theater spektakuläre Flops produziert, weshalb es kaum
verwunderlich

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur wachsenden Beliebtheit der Städte

Willkommen in der City

Immer mehr Menschen fühlen sich in der Stadt besser aufgehoben als
auf dem (Um-)Land, Sehnsuchtsort von Familien mit dem Wunsch nach
viel Platz zum Leben im Grünen. Wer sich im grauen Einheitsbrei
vieler Vorstädte umsieht, ahnt auch, warum. Lang ist es her, als der
Architekturkritiker Alexander Mitscherlich die "Unwirtlichkeit
unserer Städte" anprangerte, die die Bewohner mit unmenschlichen
Dimensionen und dem Primat für die &quo

NDR Fernsehen, Phoenix, EinsFestival und eurovision.de zeigen die zwei Halbfinale des Eurovision Song Contests / Termine: Dienstag, 14. Mai, und Donnerstag, 16. Mai

Die beiden Halbfinale des Eurovision Song Contests
(ESC) in Malmö sind im NDR Fernsehen, auf Phoenix, EinsFestival und
auf eurovision.de zu sehen. Das erste Halbfinale am Dienstag, 14.
Mai, läuft ab 21.00 Uhr live im Fernsehen auf EinsFestival und als
Livestream auf eurovision.de, im NDR Fernsehen zeitversetzt ab 0.00
Uhr. Das Semifinale am Donnerstag, 16. Mai, zeigt der Ereignis- und
Dokumentationskanal Phoenix, der bundesweit zu empfangen ist, ab
21.00 Uhr live. Auch eurovision

Kölner Stadt-Anzeiger: Heimat bedeutet für Alfred Biolek die Nähe zu vertrauten Menschen

Moderator Alfred Biolek ist aus Heimweh von Berlin
zurück nach Köln gezogen – allerdings hat er nicht den Ort, sondern
die Menschen vermisst: "In Köln habe ich etwas, was andere Menschen
eine Familie nennen. Ich habe weder Frau noch Kinder, war nie
verheiratet. Es ist vor allem die Nähe zu den vertrauten Menschen,
die bei mir Heimatgefühle erzeugen", sagte der 78-Jährige dem Magazin
des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Vor all

Sonntag, 12. Mai 2013, 0.05 Uhr/ Precht/ Wer ist schuld an den Schulden?/ Gast: Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg

Sonntag, 12. Mai 2013, 0.05 Uhr

Precht

Wer ist schuld an den Schulden?

Gast: Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg

Prominenter Besuch bei "Precht", der Philosophiesendung des ZDF.
Richard David Precht begrüßt den Luxemburger Premierminister
Jean-Claude Juncker, der von 2005 bis 2013 auch Chef der Euro-Gruppe
war. Als Krisenmanager gewann er, wie kaum ein anderer
einflussreicher Politiker Europas, tiefe Einblicke in das
Betriebssystem unsere

Neue OZ: Kommentar zu Frankreich / Film / Festivals / Cannes

Das Publikum ist schuld

Das deutsche Kino hat in Cannes schon verloren, bevor die
Festspiele auch nur losgegangen sind. Kein einziger deutscher Film
hat es in die wichtigen Sektionen geschafft. Und das auch noch in
einem Jahr, in dem selbst der Berlinale-Wettbewerb nur zwei
deutschsprachige Werke zeigte.

Haben die Deutschen also Grund zum Schmollen? Kaum! Der Mangel an
internationaler Aufmerksamkeit spiegelt nur die Lustlosigkeit daheim:
Franzosen gehen schlichtweg öfter ins Ki