Allgemeine Zeitung Mainz: Ein-Euro-Lösung / Kommentar zum Tacho-Betrug

Es ist ein ungeheuerlicher Vorwurf, den der ADAC,
Verein gewordener Schutzheiliger aller Autofahrer (und -käufer), da
erhebt: Um einen Euro pro Fahrzeug zu sparen, würden die Hersteller
darauf verzichten, vorhandene Sicherheitstechnik in den Steuergeräten
ihrer vierrädrigen Produkte zu aktivieren, die eine Manipulation des
Tachostands erschweren oder gar unmöglich machen würde. Der gesunde
Menschenverstand sagt, dass die Sache so einfach nicht sein kann.
Zwar

Gunter Demnigs Stolpersteine in SWR2 / Kulturradio des SWR macht die Schicksale hinter den Mahnmalen des Künstlers hörbar / 700 Beiträge aus dem Südwesten geplant. Start: 8.11.2013

SWR2 erzählt von Freitag, 8. November, 19.05 Uhr an
die Lebensgeschichten der NS-Opfer, die sich hinter den sogenannten
"Stolpersteinen" verbergen. In der Sendung mit dem Titel "Weil eine
Zahl keinen Namen hat" gibt das Kulturradio des Südwestrundfunks eine
Einführung in das Projekt. Danach sollen wöchentlich bis zu fünf
"SWR2 Stolpersteine" als kürzere Radiobeiträge im Programm laufen.
Das Projekt ist auf zwei Jahre ausgelegt

SWR2-Redakteur Martin Durm erneut ausgezeichnet

Im Rahmen des Katholischen Medienpreises
erhält SWR2-Redakteur Martin Durm heute (Montag, 28. Oktober 2013)
die Auszeichnung "Journalistisch wertvoll" für sein Radiofeature
"Bedroht, verfolgt, verjagt – Christen im Nahen Osten". Der Beitrag
beschreibt, wie christliche Gemeinden im Irak, in Ägypten und Syrien
unter massiven Druck islamistischen Terrors geraten sind. Damit
setzte sich Martin Durm gegen 111 weitere Einreichungen in der
Kategorie Elektronisc

Neue OZ: Kommentar zu Malgartener Klavierherbst

Kleines, feines Festival

Gern blicken Großstädter auf die kulturell abgehängte Provinz
herab: Wer Musik auf höchstem Niveau hören will, muss mindestens nach
Köln, Hamburg, Berlin oder zu den großen Festivals – denn dort
spielen die Meister der musikalischen Zunft. Was auch stimmt,
einerseits. Andererseits ist das Land lebendig. Das kleine, ungemein
ambitionierte und kompetent zusammengestellte Festival "Malgartener
Klavierherbst" belegt es.

Neue OZ: Kommentar zu GEZ

Wo ist die Alternative?

Steter Tropfen höhlt den Stein. Getreu diesem Motto hat sich
Bundestagspräsident Lammert zum wiederholten Male die
öffentlich-rechtlichen Sender vorgeknöpft und nun auch deren
Gebührenfinanzierung infrage gestellt. Das ist sein Recht und hat
auch eine gewisse Berechtigung – hilfreich sind solch populistische
Äußerungen nicht.

Denn eines bleibt der CDU-Politiker schuldig: Er zeigt keinerlei
Alternative auf. Zwar ist unbestr

rbb-Feature „Die Kunst der Geräusche“ mit PRIX EUROPA ausgezeichnet

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gewinnt mit
dem Radio-Feature "Die Kunst der Geräusche" beim PRIX EUROPA die
Auszeichnung für das beste Musikprogramm. Der Preis wird jährlich an
Produktionen vergeben, die neue und ungewöhnliche Wege in der
Vermittlung von Musik gehen.

Die Jury lobte das Feature von Tomas Fitzel für die "provokante
Klangwelt", die es erschaffe. Das Publikum werde angeregt, "sich auf
Geräusche und Töne ein

Neue OZ: Kommentar zu Theater

Geduld ist gefragt

Wer das Hamburger Schauspielhaus leiten will, darf nicht
abergläubisch sein. Denn die große Bühne gilt als eines der am
schwersten zu führenden Häuser im deutschsprachigen Raum. Seit den
Glanzzeiten von Frank Baumbauer in den 90ern kam kein Intendant dort
mehr künstlerisch wirklich auf einen grünen Zweig, weder Tom
Stromberg noch Friedrich Schirmer, der sich vorher doch mit dem
Stuttgarter Schauspielhaus so viele Meriten erworben h

Alle wollen zurück zur Natur – doch was ist das genau? / Zwei 3sat-Sendungen, die die Frage stellen, was „Natur“ ist, und wie wir mit ihr im Einklang leben können

Donnerstag, 31. Oktober 2013
18.30 Uhr: nano spezial: Das Ende der Natur
Reportage von Ingolf Baur
20.15 Uhr: Wie viel Mensch verträgt die Natur?
Wissenschaftsdokumentation von Ralf Blasius und Ildico Wille

Erstausstrahlungen

Den meisten Menschen ist sonnenklar: Natur ist per se gut und muss
geschützt werden. Der Mensch dagegen zerstört. Sein Tun muss
eingeschränkt werden, um eine intakte Natur zu bewahren.

Doch welchen Zustand von Natur sehnen wir uns herbei? Ei

Tradition trifft Innovation – Teatro La Fenice rückt 2013|14 musikalische Raritäten großer Komponisten in den Mittelpunkt

Venedig, 25.10.2013 [Opernreiseführer]. Liebe, frustriertes Begehren, Eifersucht und Verrat – Der neue Spielplan des Gran Teatro La Fenice verspricht ein spannendes Wechselbad der Gefühle. Ab November stehen neben herausragenden Inszenierungen großer Opern-Klassiker zahlreiche unbekannte Werke auf dem Programm. Den Saisonauftakt macht dabei Giacomo Meyerbeers L’Africaine, gefolgt von den Rossini-Opern La scala di seta und L–inganno felice.