Schauspieler Ulrich Tukur hatte schon als
Jugendlicher nostalgische Sehnsüchte. Der Westdeutschen Allgemeinen
Zeitung (WAZ, Mittwochausgabe) sagte der 56-Jährige, er habe in den
frühen 70er-Jahren auf einem Reisegrammophon Schellackplatten mit
englischer Tanzmusik und alten deutschen Schlagern gehört.
Dabei sei ihm bewusst gewesen, dass er "ziemlich allein mit dieser
Weltsicht" war: "Ich konnte meinen Mitschülern doch nicht sagen, dass
ich Hans Alb
Als Lübeck im vergangenen Jahr sein Filmfest feierte, lief
zeitgleich der neue 007-Film "Skyfall" an. Der örtliche
Kinobetreiber, einer der Hauptsponsoren, ließ in aller Seelenruhe den
Bundesstart verstreichen. Ein Wochenende lang gehörten seine Säle dem
Festival.
Die Anekdote zeigt, wie sicher die Nordischen Filmtage in der
Lübecker Kulturszene verankert sind. Das hängt natürlich mit dem
regionalen Programm zu
Auf den ersten Blick mögen der Urteilsspruch
des Deutschen Fußball Bundes (DFB) über das Leverkusener Phantomtor
und der Richterspruch von Stuttgart zum Thema Dopingbetrug nichts
miteinander zu tun haben. Beide Urteile aber haben außer der
zeitlichen Nähe noch eines gemein: Sie zeigen, dass der Gedanke des
fairen Sports auf breiter Front auf dem Rückzug ist. Solange
Sportverbände und Gesetzgeber nicht gewillt sind, die
Rahmenbedingungen für den ho
Einen starken Fürsprecher, um die Erfurter
Philharmonie aufzustocken, hat die Oper der Landeshauptstadt in
Gerald Mertens gewonnen. "Für die Größe der Stadt und des Hauses ist
das Orchester einfach zu klein", sagte der Geschäftsführer der
Deutschen Orchester-Vereinigung (DOV) im Exklusiv-Interview mit der
Thüringischen Landeszeitung (Mittwochsausgabe). Mertens erinnerte
daran, dass der Klangkörper nach der Wende auf lediglich 59
Planstell
"Der Herr will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er lebt und
zahlt." Rodrigo Borgia soll als Papst Alexander VI. diesen Satz
gesagt haben – und er lebte entsprechend. Er hatte Mätressen und
erkannte – anders als seine Vorgänger – seine unehelichen Kinder
öffentlich an. Die römische Familie Borgia gehörte ebenso wie die
Medici in Florenz zu den großen Familien der Renaissance, die schon
damal
Zum zweiten Mal vergibt der Deutsche Hörbuchpreis
e.V. den Sonderpreis für das Lebenswerk. Preisträgerin ist die
Schauspielerin, Regisseurin und Sprecherin Katharina Thalbach.
Begründung des Vereins Deutscher Hörbuchpreis: "Katharina Thalbach
steht seit ihrem vierten Lebensjahr auf der Bühne und ist eine
Ausnahmeerscheinung – nicht nur als Schauspielerin und Regisseurin,
auch als Interpretin von Hörbüchern. Sie beherrscht alle Facetten der
Dar
Zeige mir deine Kunst und ich sage dir, was für ein Rektor du sein
wirst: Wer so prüft, wird Rita McBride genau die positive Prognose
ausstellen, die ihr Vorgänger Tony Cragg in den letzten vier Jahren
eingelöst hat. McBride macht Plastiken aus Geflechten. Cragg formt
Bronze zu wirbelnden Gebilden. Nach Craggs Dynamik kommt nun McBrides
Vernetzung: Das muss, auf die Kunst gemünzt, simpel klingen, trifft
aber den Kern der jeweilige
Er kommt sprichwörtlich urplötzlich, der Schlag,
der einen trifft. Dabei ist Schlaganfall kein Leiden einer bestimmten
Altersgruppe. Schon Kinder kann es treffen. Diese Erkenntnis hat sich
aber noch nicht überall herumgesprochen. Schlaganfall? Den bekommen
Ältere, Gebrechliche, mögen viele Berufstätige denken.
Ein Irrtum. Das Schlaganfallrisiko für Menschen im Erwerbsalter
ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ursache sind die bekannten
Zivilisations&
Dem Richter gefällt das Urteil nicht, dem
Justitiar des Deutschen Fußball-Bundes auch nicht, 1899 Hoffenheim
sowieso nicht. Und auch Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler ist
nicht ganz wohl in seiner Fußballer-Haut. Dennoch bleibt es dabei:
Stefan Kießlings Phantomtor ist jetzt ein richtiges. Mit DFB-Siegel.
Berufen haben sich die Entscheider gestern auf die sogenannte
Tatsachenentscheidung. Verkürzt ausgedrückt: Was ein Schiedsrichter
entscheidet
Was früher die Bohrmaschine war, ist heute ein
kleines Steuergerät. Angeschlossen an das On-Board-System ist der
Tachostand eines Autos in wenigen Augenblicken ganz einfach zu
manipulieren. Die Geräte gibt–s inzwischen für weniger als 200 Euro
im Internet – natürlich mit der entsprechenden Gebrauchsanweisung.
Es wird höchste Zeit, dass die Autohersteller dem kriminellen
Gebaren einen Riegel vorschieben. Neue Technologien machen das
möglich. Und das f