Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences zieht eine
Oscar-Nominierung zurück, wegen unlauterer Eigenwerbung des
nominierten Musikers. Einen Monat vor der 86. Oscar-Nacht posaunt die
Academy damit den Anspruch der eigenen Unbestechlichkeit in die Welt.
Ein guter Witz! Dass im aktuellen Fall mal eine Art der
Qualitätskontrolle gewirkt hat, ist ehrenwert. Die Academy bleibt
trotzdem ein zweifelhafter Club.
Sex, Drugs and Rock–n–Roll – die Welt des
Showgeschäfts ist unweigerlich mit diesem Spruch, diesen
Begrifflichkeiten verbunden. Es sind nicht wenige Stars und auch
Sternchen, die damit kokettieren, das eine oder andere und auch
gleich alles zusammen ausprobiert und genossen zu haben. Ja,
zugegeben, es gibt eine Reihe von Musikgrößen und Schauspielern, die
eine solche Phase ihres Lebens hinter sich gebracht haben, ohne dass
auf Anhieb sichtbarer Schaden zu erkennen ist. A
Stefan Springsguth jubelt, als er vom Urteil im
Streit um die Gage gegen den Schlagersänger Michael Wendler erfährt.
"Wir haben gewonnen", entfährt es dem Eichsfelder Landwirt voller
Freude. Er hat den Verein der Freunde der Eichsfelder Landwirtschaft
vertreten, der gegen das Management von Wendler geklagt hatte – und
am Donnerstag vor dem Landgericht Duisburg Recht bekam. Aus der
Urteilsbegründung, die Springsguth mit der Post erhielt, geht hervor,
dass die G
Justin Bieber versucht derzeit leider alles, um
sein Image als braves Teenie-Idol loszuwerden. Seit vor einem Jahr
Bilder auftauchten, die ihn beim Rauchen eines Joints zeigen, kommt
der Sänger aus den Negativ-Schlagzeilen nicht mehr heraus:
Abgebrochene Konzerte, Bordellbesuche, illegale Autorennen und
Prügeleien – es scheint, als wolle der 19-Jährige vieles nachholen.
Es könnte die Folge des Ruhms und des Drucks sein, seit früher
Kindheit perfekt funktionieren zu
Vom 3. bis 28. Februar 2014, montags bis freitags
jeweils um 9.45 Uhr und 14.10 Uhr, im Kulturradio.
"M10 – Wer sitzt heute neben mir?" heißt die neue Hörstückserie,
die am 3. Februar 2014 im Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg
(rbb) beginnt. Eine akustische Reise durch Berlin mit der
Straßenbahnlinie M10 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), mit
alltäglichen und außergewöhnlichen Geschichten – ungeschönt,
glaubhaft und pers&ou
Musik bezaubert Riesige Einhörner, Paradiesvögel
und märchenhafte Gestalten "bewohnen" von 23. Juli bis 24. August die
Seebühne der Bregenzer Festspiele. Dann zeigen die Festspiele auf der
Seebühne eine zweite Spielsaison lang Wolfgang Amadeus Mozarts
Märchenoper "Die Zauberflöte". Im Festspielhaus ist die Oper
"Geschichten aus dem Wienerwald" des österreichischen Komponisten HK
Gruber, eine Auftragskomposition, zu sehen.
Eine Forderung ist noch keine Nachricht. Das gilt auch für die
Aussage von Monika Grütters, nach der künftig doppelt so viel Geld
für Provenienzforschung bereitstehen soll. Dabei wäre das Geld gut
angelegt. Es würde helfen, mit der Herkunft vieler Kunstwerke auch
die Frage nach historischer Schuld aufzuklären und Gerechtigkeit zu
üben, auch wenn die schon heute reichlich spät kommt. In d
Henning Mankell – der Autor, der uns seinen
Kommissar Wallander schenkte, ist an Krebs erkrankt. Und er, der
Schriftsteller, will etwas für ihn durchaus Naheliegendes tun: Er
will über diese Erfahrung schreiben. In einem Blog, in einer Kolumne,
die in einer schwedischen Zeitung erscheint. Es ist seine freie
Entscheidung als Schriftsteller.
Doch weil es öffentlich ist, darf die Öffentlichkeit auch Fragen
stellen: Gehören Krankheit und Sterben wirklich ins Rampenl
Wenn man den Mantel der christlichen Nächstenliebe
über all das deckt, was der Kölner Kardinal Joachim Meisner im
zurückliegenden Vierteljahrhundert an Irritierendem, teils
Verstörendem verlautbart hat, kommt man zu dem Schluss: Er ist stur.
Das mag an seiner Vita liegen. Priester wurde er in der DDR, einem
von Atheismus durchdrungenen Staat. Dort Gottes Wort zu verkünden,
war aller Ehren wert und gewiss sehr schwer. Zum Erzbischof von Köln
wurde Meisner
Generationen von Rockmusikern träumten davon, mal
auf dem Titelblatt des "Rolling Stone" zu erscheinen – und jetzt hat
es ausgerechnet Papst Franziskus geschafft, ganz ohne E-Gitarre und
Lederjacke. Man mag das abgeschmackt finden oder überdreht – es
markiert allemal einen gewichtigen Wandel. Franziskus I. ist nur
wenig älter als Mick Jagger, dessen Gesichtsgebirgslandschaft an
dieser Stelle ja auch niemanden wundern würde.