Neue OZ: Kommentar zur AOK-Familienstudie

Ein guter Anfang

Zunächst die gute Nachricht: Aufgrund der guten wirtschaftlichen
Entwicklung fühlen sich deutsche Eltern laut einer AOK-Studie weniger
finanziell belastet als noch vor einigen Jahren. Das
Doppelverdienermodell setzt sich in deutschen Familien mehr und mehr
durch, weil Frauen wieder früher in ihren Job zurückkehren. Diese
Entwicklung nimmt zwar den finanziellen Druck, erfordert aber von
allen Seiten sehr viel Flexibilität. So fühlen sich Elt

Märkische Oderzeitung: Die „Märkische Oderzeitung“ in Frankfurt (Oder) schreibt zu den skandalösen Äußerungen der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff:

Ihre Rede kann nicht als einmalige
Entgleisung abgetan werden. Vielmehr ist sie ein Zeichen dafür, wie
stark Teile der Gesellschaft noch immer zur Abschottung gegen
Minderheiten neigen. Lewitscharoff greift Kinder an, die durch
künstliche Befruchtung gezeugt wurden. Sie nennt sie "halb Menschen",
spricht ihnen indirekt die Menschenwürde ab. Nach den
"Kopftuchmädchen" (Sarrazin über Einwandererkinder) und der
"defizitären Form von Liebe

WAZ: Der Kampf ums Familienglück – Kommentar von Petra Koruhn

Familie heute geht so: Mütter rasen zur Kita,
bringen den kleinen Jakob weg, wischen sich noch den Brei vom Jackett
und hechten ins Büro. Oder so: Väter rasen zur Schule, bringen die
kleine Lena weg, wischen sich noch den Brei vom Jackett und hechten
ins Büro. Familie heute ist rein organisatorisch ein Drahtseilakt.
Für Alleinerziehende oft die Hölle.

Da wundert es schon, wenn eine große Krankenkasse sagt, dass alles
rund läuft. Man reibt sich die

Neue OZ: Kommentar zu Ai Weiwei

Chinas perfider Druck

Es ist nur ein kleines Zeichen, das die chinesische Regierung in
Sachen Ai Weiwei setzt: Das Verfahren wegen Steuerhinterziehung
spielt offenbar keine Rolle mehr, der Künstler darf arbeiten, seine
Kunst verkauft sich gut. Lediglich reisen darf er nicht. Schikane?
Nicht nur. Die Behörden üben auf perfide Art und Weise Druck aus:
Vielleicht geben sie morgen Ais Reisepass zurück. Vielleicht wird ihm
auch generell verboten, seine Kunst auszuübe

Schwäbische Zeitung: Kommentar: Kopflos

Sind viele Leichen bei einem "Tatort" ethisch
verwerflich? Wohl kaum, schließlich handelt es sich um eine
Krimireihe, in der es naturgemäß um Mord geht. Und ab wie viel Toten
bitteschön soll es unmoralisch werden? Ab zwei, drei oder erst im
zweistelligen Bereich? Die Leichenschwemme in der Traditionsreihe
wirft allerdings ein qualitatives Problem auf.

Die "Tatort"-Episoden bieten mit ihren zahlreichen Ermittlern aus
dem ganzen Bundesgebiet eine

Thüringische Landeszeitung: Gothar Oberbürgermeister Kreuch schlägt „Klassikstiftung Weimar-Gotha“ vor und fordert mehr Geld vom Bund

Gotha. Der Bund soll sich an der Förderung der
Schätze von Schloss Friedenstein beteiligen und die Landesregierung
in Erfurt müsse ihren Zuschuss für die "Stiftung Schloss
Friedenstein" verdoppeln. Die Stadt Gotha könne ihre bisherigen
Finanzierungslasten für die Stiftung auf Dauer nicht mehr aufbringen.
Diese Forderung macht Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) auf.
Bislang geht die Stiftung Schloss Friedenstein bei Bundeszuschüssen
l

WAZ: Opernsängerin Cheryl Studer: Jungen Sängern fehlt oft die Haltung!

So sehr sich die ehemalige Starsopranistin Cheryl
Studer (58) für den künstlerischen Nachwuchs einsetzt, so kritisch
sieht sie die Defizite junger Sänger. Am meisten mangele es an
"Haltung", sagte Studer jetzt im Interview mit der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe).

"Die Haltung ist schlecht geworden, weil die Kleidung schlecht
geworden ist. Die jungen Leute "saloppen" so herum, Hose unten und
so", sagte Studer der WA

„Beckmann“ am Donnerstag, 6. März 2014, um 22.45 Uhr

Der Kampf um die Krim – droht ein neuer Kalter
Krieg? Die Situation ist weiter angespannt: Während der russische
Staatspräsident Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt mit den Säbeln
rasselt, ringt der Westen fieberhaft um eine friedliche Lösung. Nach
Russlands Krim-Intervention spricht Bundesaußenminister Frank-Walter
Steinmeier von der schärfsten Krise seit dem Mauerfall und bemüht
sich um eine internationale Kontaktgruppe, die für eine Annäherun

ARD nominiert vier Hörfunkbeiträge für Prix Italia

Die ARD schickt in diesem Jahr ein Hörspiel,
zwei Features sowie ein Werk über Musik ins Rennen um den begehrten
Prix Italia. Eine Vorjury unter Vorsitz von Andreas Weber,
Programmdirektor beim Deutschlandradio, hat am Dienstag, 4. März
2014, in Baden-Baden folgende Produktionen nominiert: das Hörspiel
"Die letzten Worte von Dutch Schultz" nach dem Roman von William S.
Burroughs (Übersetzung Carl Weissner, Bearbeitung, Regie und
Komposition von wittmann/