Gerard Mortier war der Wirbelwind und Aufreger des Opernbetriebes.
Seine Leistung: Er hat die Oper fit für das Heute gemacht. Mit ihm
geht deshalb auch keine Ära zu Ende. Mit ihm hat eine Ära begonnen.
Gerard Mortier verstand Oper nicht als klingendes Museum. Er brachte
die Oper in das Heute – mit spannenden Ideen und einem gehörigen Maß
an Streitlust.
In dieser Streitlust steckte jede Menge positiver Energie. Mortier
kratzte in Salzb
Unser Freund, der Baum, zieht mehr und mehr
feindselige Blicke auf sich. Weil er unverrückbar auf seiner Position
verharrt und allzu abrupten Annäherungsversuchen knallhart begegnet.
Autofahrer, die es an Aufmerksamkeit fehlen lassen, bekommen das zu
spüren. Der Baum verursacht die Unfälle nicht – er ist nur zum
falschen Zeitpunkt an seinem angestammten Ort. Hier steht er und kann
nicht anders. Mit einer Sensibilisierungskampagne will Niedersachsen
die Sicherheit auf Lan
Simone Thomalla möchte "in Kepplers Armen
sterben"
So wünscht sich die Schauspielerin ihren Abschied vom "Tatort" –
Kritik an Drehbüchern – Wachsende Skepsis gegenüber dem Internet –
48-Jährige hört neuerdings Rammstein
Osnabrück.- Simone Thomalla, Leipziger "Tatort"-Kommissarin auf
Abruf, sieht in der mangelnden Qualität der Drehbücher einen
wichtigen Grund für die schwindende Akzeptanz des Formats: &qu
Carl Philipp Emanuel war nie ganz vergessen; die Legende über den
Tod des Vaters war schon immer mit seinem Namen verbunden. Laut dem
Sohn ist Johann Sebastian über der "Kunst der Fuge" verstorben, just
nachdem er die Tonfolge "B-A-C-H" eingearbeitet hatte. Das gehört
zwar ins Reich der Fiktion, sicherte dem Sohn aber wenigstens eine
gewisse Prominenz. Jetzt aber wird es Zeit, seine Musik neu zu
entdecken, es lohnt sich. Denn Carl Philipp Eman
Sibylle Lewitscharoff liegt falsch. Abscheulich
ist nicht die künstliche Befruchtung, die Paaren beim Wunsch nach
einem gemeinsamen Kind hilft. Abscheulich waren die NS-Heime, die die
Dominanz des nordischen Prachtmenschen zum Ziel hatten. Welcher
Teufel hat die Büchner-Preisträgerin geritten? Lewitscharoff ist eine
widersprüchliche Persönlichkeit: Buchhalterin,
Religionswissenschaftlerin und Schriftstellerin, früher Mitglied
einer trotzkistischen Gruppe, aber a
Das ZDF liefert mit seiner ZDF/ARTE-Filmredaktion
einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des europäischen Filmerbes. In
den vergangenen Jahren sind mit Unterstützung des ZDF 85 Stummfilme
restauriert und 60 Filmmusiken rekonstruiert und neu eingespielt
worden. Das erklärte ZDF-Intendant Thomas Bellut vor dem Fernsehrat
in Mainz. "Herausragende Dokumente der Filmgeschichte dürfen nicht
für immer verschwinden. Dafür engagiert sich die Filmredaktion von
ZDF
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gratuliert
der Berliner Produzentin Regina Ziegler zum 70. Geburtstag (Samstag,
8. März). rbb-Intendantin Dagmar Reim: "Regina Ziegler ist ein
Gesamtkunstwerk. Sie ist die Frau, die sich was traut. Ihre Projekte
bringt sie ins Fernsehen und ins Kino – mit Kreativität,
Beharrlichkeit und Leidenschaft. Sie brennt fürs Produzieren. Sie zu
übersehen ist ebenso unmöglich wie sich ihrem Charme zu entziehen:
Sie beweist, dass de
Das Pablo Held Trio aus Köln erhält den SWR-Jazzpreis 2014. Der
Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird je zur Hälfte vom Land
Rheinland-Pfalz und dem Südwestrund-funk (SWR) gestiftet. Er wird am
Mittwoch, 8. Oktober 2014, beim Internationalen Festival "Enjoy Jazz"
im Kulturzentrum "Das Haus" in Ludwigshafen überreicht. Im
Preisträgerkonzert wird sich das Pablo Held Trio mit Pablo Held
(Klavier), Robert Landfermann (Kontrabass) und Jo
Bei der ITB in Berlin – der größten
internationalen Reisemesse – erhielt Hall in Tirol viel Anerkennung
für die aktuelle Bewerbungsphase. Bereits Ende Jänner wurden die
umfassend erarbeiteten Unterlagen in Paris eingereicht, über ein Jahr
lang wird der Prüfungsprozess dauern. Von der Auszeichnung als
UNESCO-Weltkulturerbe verspricht sich Hall in Tirol viele positive
wirtschaftliche und touristische Effekte.
Hall in Tirol am Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe – allei
Ja, Schriftsteller sollen aussprechen, was dem Konsens
zuwiderläuft. Ja, sie sollen aufrütteln, indem sie Widersprüche
benennen, die sich hinter bequemen Sprachregelungen verbergen. Ja,
sie sollen mahnen und warnen, erst recht dann, wenn sie wie Sibylle
Lewitscharoff als Träger des Büchnerpreises besondere Autorität
besitzen. Aber sie sollen nicht hetzen und verletzen, sie sollen
nicht gegen die Menschenwürde sprechen, sie solle