Schmollmünder unter dem
"Arbeit-macht-frei"-Schriftzug, ein Daumen-hoch-Bild vor der
Gaskammer oder einfach nur ein Lächeln inmitten der Häftlingsbaracken
des früheren Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau: Bildern wie
diese, am besten noch versehen mit Schlagworten wie #yolocaust,
#zyklonb #feelgood, sorgen für Empörung. Die Selfies, aufgenommen von
Heranwachsenden, seien weder angemessen noch respektvoll. Die Kritik
ist berechtigt – aber auch &uum
Annabelle-Julyette konnte nicht mehr warten: Ein
kleines Mädchen ist heute im Rettungswagen auf dem Standstreifen der
Autobahn 1 bei Lübeck-Mitte geboren worden. Die in den Wehen liegende
Mutter sollte eigentlich von der Insel Fehmarn in die
Geburtshilfestation der Universitätsklinik Lübeck gebracht werden.
Eine entsprechende Station des Krankenhauses in Oldenburg (Holstein)
war vor wenigen Wochen geschlossen worden. Mutter und Kind sind
wohlauf. Erst kürzlich hatt
Wie die in Berlin erscheinende Tageszeitung »neues
deutschland« am Freitag von den Angehörigen erfuhr, ist der
Schriftsteller Werner Liersch am 23. August gestorben. Er wurde 81
Jahre alt.
Werner Liersch, geboren 1932, gehört zu jenen, die noch das Ende
des Zweiten Weltkrieges bewusst erlebten. Er war Verlagslektor und
Redakteur in der DDR, 1990 bis 1992 Cheflektor der Zeitschrift "neue
deutsche literatur" und ein gutes Jahrzehnt aktiv im Präsidium
Benjamin von Stuckrad Barre ist ein penibler
Mensch, der seinen Tag minutiös plant und strukturiert. Benjamin von
Stuckrad-Barre bereitet sich gerne ausgiebig auf unbekannte
Situationen vor. Benjamin von Stuckrad-Barre hasst Überraschungen.
Genau deshalb wird er in seiner neuen Show "Stuckrads Homestory"
überrascht und in eine unbekannte Situation geworfen, auf die er sich
gar nicht vorbereiten kann. Produzent Christian Ulmen schickt seinen
Freund "Stucki"
Die Geschichte rund um den Erdball und quer
durch die Jahrhunderte zeigt es: Wo der Krieg beginnt, ist Kunst in
Gefahr. Beispiele sind die Taliban, die die Buddha-Statuen von
Bamiyan sprengten, und aktuell die IS-Truppen, die Kulturgut
verhökern, um sich Waffen zu kaufen. Amsterdam hat die Wahl zwischen
Pest und Cholera. Die Niederländer haben also offiziell beschlossen,
nichts zu entscheiden. Wie weise. So lange das Gold von der Krim im
Museum lagert, wird es weder verscherbelt
Michel Platini hat keine Eile. Das gehobene
Funktionärsleben ist mit 59 noch lange nicht zu Ende, da bleibt dem
Franzosen genug Zeit, Sepp Blatter zu beerben. Der Schweizer Chef des
Fußball-Weltverbandes Fifa wird für eine fünfte Amtszeit kandidieren
und im Laufe dieser Jahre die 80 überschreiten. Gewählt wird er, ganz
gewiss. Eine richtige Wahl gibt es auch gar nicht, weil der einzig
ernst zu nehmende Gegenspieler nun auch kapituliert vor der Macht des
Fifa-P
Zweifellos hat Alexander Pereira Fehler gemacht.
Gleich nach Ankunft an seinem beruflichen Traumziel Salzburg forderte
er das Kuratorium zum Duell. Doch statt einer fixen Zusage auf
Vertragsverlängerung über 2016 hinaus stellte man ihm in einer
Mischung aus Provinzposse und politischer Hasenfüßigkeit den Sessel
vorzeitig vor die Festspieltür. Zu großmannssüchtig und wagemutig
seien seine Ambitionen, zu überbordend sein Programm. Über die
Inhalte red
Kunstschmuggel in Syrien – wie Terroristen das Kulturerbe plündern
Kriege kosten Geld. Die Gotteskrieger der ISIS finanzieren ihre
Waffenkäufe zu einem großen Teil aus dem Handel mit geraubten und
geschmuggelten Antiquitäten. Ein boomendes Geschäft, das nach dem
Waffen – und Drogenschmuggel inzwischen auf Platz drei der
organisierten Kriminalität steht. "ttt" hat recherchiert, wo
geplündert wird und wie auf diesem skrup
Christlich-fundamentalistische Kirchen und andere religiöse
Vereinigungen boomen. Immer wieder kommt es zu Beschwerden, dass es
äußerst schwer sei, sich aus solchen Glaubensgemeinschaft zu
befreien, wenn man erst einmal Mitglied geworden ist. Ganz gezielt
würden Abhängigkeiten geschaffen, seien sie religiöser, sozialer oder
finanzieller Art. Welche Konsequenzen hat das für die Gesellschaft?
Einen Abend
Halle. Bei dem mutmaßlichen Doppelmord in Bitterfeld
ist das 39-jährige Opfer durch einen Stich in den Hals ums Leben
gekommen. Das habe Obduktion des Leichnams ergeben, sagte Christian
Preissner, Sprecher der Staatsanwaltschaft Dessau Roßlau, der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe).
"Dadurch wurde die Frau so schwer verletzt, dass sie verblutete",
sagte Preissner. Als mögliche Tatwaffe stellten Kriminalbeamte ein
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