Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Fernsehwerbung

Gerade hat sich die Behauptung, die
Haushaltsabgabe beschere dem Fernsehen kein finanzielles Plus, als
unwahr entpuppt. Macht uns das fernsehverdrossen? Dürfen wir, wenn
die Sender im Geld schwimmen, wenigstens die Reduktion der Werbung
fordern? Wir dürfen. Nicht erst jetzt. Werbung im zwangsalimentierten
Fernsehen war nie und ist durch nichts zu rechtfertigen. Würde die
Politik ihr eigenes Bekenntnis zum Nebeneinander von Privaten und
Öffentlich-Rechtlichen ernst nehme

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Dagmar Unrecht zu Lebensmittel/Inhalte

Dioxin im Ei, Pferdefleisch in der Lasagne oder
verseuchte Sprossen aus Ägypten: Lebensmittelskandale sorgen
regelmäßig für Unbehagen, manchmal lösen sie sogar handfeste
Krankheiten aus. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, wie
Verbraucher besser geschützt werden können. Da scheint die Idee
verlockend, auf abgepackten Lebensmitteln eine genaue
Herkunftsbezeichnung der Inhaltsstoffe vorzuschreiben. Doch der
Aufwand wäre groß. Ob sich

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Bettina Griesbeck zu Alkoholmissbrauch

Die Zahl junger Menschen, die sich ins
Promille-Koma trinken, ging 2013 um 12,8 Prozent gegenüber dem
Vorjahr zurück. Insgesamt landeten nur noch 23 300 Kinder und
Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs im Krankenhaus. Nur noch? Das
sind 23 300 zu viel! Während der Rausch sich wieder verzieht,
hinterlässt das exzessive Trinken dauerhafte Schäden im Körper. Jene
Region im Gehirn, die für das Lernen und das Langzeitgedächtnis
verantwortlich ist, wird be

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Achenbach und Co.

Im Jahr 2009 wurde bei Christie–s in London die
»Paris Bar«, ein Gemälde des angesagten Künstlers Martin
Kippenberger, versteigert – 2,5 Millionen Pfund. Die »Paris Bar«
stammt aber von dem Plakatmaler Götz Valien, der sie im Auftrag
Kippenbergers hinpinselte und dafür – das ist die Pointe – nur 1000
D-Mark kassierte. Aber was heißt hier »hinpinseln«? Wer legt denn
fest, wieviel ein Bild kosten darf? Und wofür brauchen rei

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Filmstart von»Fifty Shades of Grey«

Man kann über »Fifty Shades of Grey« die Nase
rümpfen, das Buch als über weite Strecken langweilig und literarisch
unbedeutend bezeichnen. Man kann den Hype rund um die Trilogie und
den jetzt anlaufenden Film als übertrieben kritisieren, aber eines
kann man nicht: »Fifty Shades of Grey« absprechen, eines der größten
Phänomene der jüngeren Zeit zu sein. E. L. James hat es mit dem Ruch
des Anstößigen und Verbotenen g

Rheinische Post: „Mit breiten Hüften muss man wackeln“

Designer Guido Maria Kretschmer (49) fordert
Frauen auf, ihre eigenen Stärken in Szene zu setzen. "Wenn der Zahn
vorn steht wie bei einem Häschen, ist das doch in Ordnung, wenn eine
Frau damit ordentlich beißen kann. Genauso die Hüfte – wenn die schön
breit ist, muss man damit wackeln lernen", sagte Kretschmer der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). An
erster Stelle stehe eine Bestandsaufnahme. "Ich muss w

3sat: Preis der deutschen Filmkritik bei der Berlinale an Hans-Dieter Grabes „Raimund – ein Jahr davor“ / Sonderpreis der Dokumentarfilmjury für Heinz Emigholz anlässlich seines Films „The Airstrip“

Der Preis der deutschen Filmkritik 2014 für den
besten Kurzfilm, der gerade im Rahmen der Berlinale vergeben wurde,
geht an die ZDF/3sat-Koproduktion "Raimund – ein Jahr davor" von
Hans-Dieter Grabe. 3sat zeigte den 40-minütigen Kurzfilm im Rahmen
seines Programms zur Duisburger Filmwoche am 10. November des
vergangenen Jahres (Redaktion: Margrit Schreiber-Brunner). Außerdem
erhielt Heinz Emigholz anlässlich des Dokumentarfilms "The Airstrip"
(Reda

Premiere „Vorsicht vor Leuten“ am 17. Februar 2015 mit Charly Hübner und Michael Maertens im Cinenova-Kino in Köln

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wenige Stunden bevor in Köln der Nubbel zu Grabe getragen und mit
ihm alle Sünden der tollen Tage verbrannt werden, wird im Ehrenfelder
Cinenova-Kino noch einmal gelogen und betrogen: "Vorsicht vor Leuten"
ist der Titel einer bitterbösen Gesellschaftssatire aus der Feder von
Ralf Husmann – inszeniert von Arne Feldhusen. In den Hauptrollen sind
Charly Hübner, Michael Maertens, Lina Beckmann und Natalia Belitski
zu sehen. Das Erst

WAZ: Verschnupft zur Arbeit – Kommentar von Petra Koruhn zur Erkältungswelle

Es kratzt im Hals, die Augen tränen, die Nase läuft
– man fühlt sich krank und will nur noch Ruhe. Doch wer bleibt mit
einer Erkältung schon zu Hause? Laut Fehlzeitenreport der AOK
schleppt sich jeder Zweite krank zur Arbeit.

Nur was bringt es der Firma und den Kollegen, wenn der Mitarbeiter
total verschnupft seinem Job nachgeht? Es bringt nichts Gutes. Wer
sich wie zerschlagen fühlt, und trotzdem einen Bus lenkt, eine
Hausfassade saniert oder ein Auto repariert

neues deutschland: Schriftsteller Peter Abraham gestorben

Er war einer der bekanntesten Kinderbuchautoren der
DDR und hat auch nach deren Ende nicht zu schreiben aufgehört: Der
Schriftsteller Peter Abraham ist nach Angaben seines Kollegen und
Freundes Uwe Kant am 6. Februar verstorben. Das berichtet die
Tageszeitung "neues deutschland" in ihrer Montagausgabe. Geboren 1936
als Sohn einer so genannten arischen Mutter und eines jüdischen
Vaters, musste er mit seinem Vater untertauchen, als die Mutter 1943
starb. Bis zum Ende des Z