Rechtsextreme und rechtspopulistische Kräfte stellen universelle Menschen- und Kinderrechte infrage, grenzen Menschen aus und bereiten Hass und Hetze den Boden. Angesichts der jüngsten Landtagswahlen fordert die Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes die demokratischen Parteien auf, ausgrenzende Rhetorik und Forderungen der extremen Rechten nicht zu übernehmen. Die Rechte aller Kinder müssen verbindlicher Maßstab politischen Handelns bleiben.
Der Gründer der Stuttgarter Hilfsorganisation STELP, Serkan Eren (42), wurde von einem iranischen Gericht zu zehn Jahren Haft verurteilt.
Serkan Eren war im Juni 2025 als humanitärer Helfer in den Iran gereist, um Menschen in einer Notlage zu unterstützen und befindet sich seitdem in iranischem Gewahrsam.
Die Entscheidung des Gerichts hat STELP schockiert. Die Organisation zeigt sich zutiefst bestürzt. Das Gericht legt Serkan Eren Kontakte zu einem Land zur Last, das der
Die Sieger:innen des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2026 sind am Donnerstag bei einer Veranstaltung der Kinderrechtsorganisation Plan International in Berlin geehrt worden. Die Auszeichnung in der Sparte Deutschland/Österreich überreichte Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, an Anna Kemper und Hannah Knuth für ihre ZEIT-Reportage "Missbrauch im Turnen: Wenn ich dich sehe, muss ich kotzen, obwohl du kotzen müs
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet weitet die Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes ihre Soforthilfe vor Ort deutlich aus. 50.000 Euro der Dachser SE, 20.000 Euro der Volkswagen Belegschaftsstiftung sowie Spenden in Höhe von 30.000 Euro ergeben zusätzliche 100.000 Euro Soforthilfe, die in die Versorgung der betroffenen Familien sowie den gezielten Schutz von Kindern in den Notunterkünften fließen.
Interaktive Installation und Veranstaltung mit Annette Frier und Aeham Ahmad rücken Flucht, Heimat und Neubeginn in den Mittelpunkt.
Die UNO-Flüchtlingshilfe ist in diesem Jahr Kooperationspartner des Beethovenfest Bonn. Mit einer interaktiven Installation im neuen Festival Salon der Beethovenhalle sowie der Veranstaltung "Lesung mit Musik: In ein neues Zuhause" bringt die Organisation persönliche Geschichten von Flucht, Ankommen und Neubeginn in das Programm des renom
Im August vor 25 Jahren geriet das christliche Hilfswerk Shelter Now in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit: Die in Afghanistan herrschenden Taliban inhaftierten in Kabul acht ausländische Entwicklungshelfer von Shelter Now und bedrohten sie mit dem Tod. Nach über 100 Tagen kamen die sechs Frauen und zwei Männer – darunter vier Deutsche – unter dramatischen Umständen frei. Das ZDF rekonstruiert die Ereignisse von 2001 mit dem zweiteiligen Dokudrama "Die Gei
Auch in diesem Jahr sind Badeunfälle ein drängendes Thema: Bereits vor Ende des Sommers machen zahlreiche Vorfälle deutlich, wie wichtig sichere Schwimmkenntnisse sind. Dabei gibt es immer weniger Möglichkeiten, schwimmen zu lernen. Viele Schwimmbäder schließen, zugleich fehlt es an Personal. Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, stellte sich die Extremschwimmerin Nathalie Pohl einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie schwamm mehr als 200 Ki
In Goma ist Hilfe ein Kraftakt: Zwischen Krieg und Ebola arbeitet Eustache-Djumapili Vigoureux für die Christoffel-Blindenmission (CBM) unter extremen Bedingungen. Konflikte und wiederkehrende Krankheitsausbrüche prägen den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Cholera, Masern, Mangelernährung und die Folgen der anhaltenden Gewalt bestimmen den Alltag vieler Familien. Seit Mai 2026 verschärft ein neuer Ebola-Ausbruch die Lage zusätzlich. Anlässlich des Weltt
Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien kämpfen die Rettungskräfte weiter um das Leben Verschütteter. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch immer nicht absehbar. Die Angaben zu den Opferzahlen gehen derzeit auseinander, nach aktuellen Berichten kamen mehr als 200 Menschen ums Leben, Tausende wurden verletzt. Mindestens 2000 Menschen gelten offiziell als vermisst. Besonders schwer getroffen wurden mehrere Städte im Westen des Landes, darunter Pere
– Besonders viele Todesfälle im Juni
– Zuletzt 2019 mehr tödliche Unfälle in der Badesaison
– Präsidentin Vogt fordert mehr Anstrengungen für das Schwimmenlernen und zur Aufklärung über Gefahren
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geht davon aus, dass hierzulande in den ersten sieben Monaten des Jahres mindestens 261 Menschen in den Gewässern ums Leben gekommen sind. Das sind nach aktuellem Stand bereits 15 mehr als im Vergleichszeitraum des