ZDF-Moderator Mitri Sirin („heute“) nimmt die jüngere Generation im Konflikt mit den Babyboomern in Schutz und fordert ein Umdenken der Älteren: „Jede Generation macht Fehler und hat ihre eigene Verantwortung“, sagte Sirin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). Mit Blick auf die aktuellen Krisen (Schulden, Klima- und Umweltkrise, Rente) fügte der Journalist hinzu: „Und die jüngere Generation sieht sich jetzt eben mit diesem riesigen Monsterberg konfrontiert, den sie nicht zu verantworten hat.“ Der Moderator verteidigte die sogenannte Gen Z gegen Vorurteile und findet, dass die Jungen heute mit mehr Fragezeichen aufwachsen würden und sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft machten. „Sie müssen zwangsläufig schnell erwachsen werden“, so Sirin.
In seiner neuen „Am-Puls“-Doku, die am 3. Oktober 2026 im ZDF zu sehen ist, beleuchtet Sirin das Verhältnis zwischen der Generation Z und den „Boomern“.
Neben Fragen zum Generationenkonflikt grenzte sich Sirin von den Kollegen der „Tagesschau“ ab und betonte den Arbeitsunterschied zwischen ARD und ZDF: „Das ist tatsächlich ein riesiger Unterschied, den die wenigsten kennen. Die Kollegen bei der ARD sind wirklich Sprecher“, sagt Sirin noz. „Wir beim ZDF sind dagegen Redakteure im Studio und schreiben und recherchieren Texte mit. Das ist ehrlich gesagt auch mein Anspruch.“
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