Müdigkeit macht sich breit nach der
Oscar-Nacht, nicht nur bei den 500 000 in Deutschland, die sich für
das glamouröse Spektakel eine Nacht um die Ohren geschlagen haben.
Billy Chrystal, Christopher Plummer, Martin Scorsese – und natürlich
Oscar selbst: Eine Riege alter Herren schiebt sich Jahr für Jahr
gegenseitig ins Scheinwerferlicht. Der 82-jährige Plummer sagte zur
Trophäe in seiner Hand: "Du bist nur zwei Jahre älter als ich,
Darling. Wo
Die Oscar-Gala ist die pompöseste, professionellste und
publikumsstärkste Werbeveranstaltung Hollywoods. Relevant ist sie nur
alle Jubeljahre mal – zum Beispiel jetzt: dank des Auslands-Oscars
für den Iraner Asghar Farhadi.
Dass sein Familiendrama "Nader und Simin: Eine Trennung" vom
Goldenen Bären über den Globe bis zum Oscar alle großen Preise
verdient, hat einen Grund: Der Film bietet einen Ge
Schade, schade, schade. Zum zweiten Mal ist der
deutsche Filmemacher Wim Wenders in Hollywood an der allerletzten
Oscar-Hürde gescheitert. Vor zwölf Jahren ging seine nominierte
Produktion "Buena Vista Social Club" leer aus und nun auch "Pina",
eine überaus sensible Doku-Hommage an die verstorbene Wuppertaler
Tanz-Legende. Dabei weist der Film doch alle Voraussetzungen auf, um
den Oscar-Olymp zu besteigen: Hochmoderne Technik, originelle
Kulissen, ein be
Sagen wir es so: "Pina" ist einfach zu schön
für den Oscar. Schließlich hat der Filmemacher Wim Wenders nicht nur
als erster die Möglichkeiten von 3D für das Genre der Dokumentation
ausgelotet. Er hat diese Technik auch noch mit so zarter Hand an die
Arbeitsweise des Wuppertaler Tanztheaters und seiner 2009
verstorbenen Choreographin Pina Bausch angepasst, dass dieser Film
einen beglückt und heiter zurücklässt.
In Tirol und Hamburg dreht Xaver Schwarzenberger
vom 28. Februar an den Fernsehfilm "Stille" nach dem gleichnamigen
Roman des preisgekrönten Autors Tim Parks. Jan Fedder, Iris Berben
und Florian Bartholomäi spielen die Hauptrollen. Xaver
Schwarzenberger ("Annas Heimkehr", "Margarete Steiff"), mit
zahlreichen Auszeichnungen wie dem Adolf-Grimme-Preis und dem
Deutschen Kamerapreis geehrt, führt nicht nur Regie, sondern steht
auch hinter der Kamer
27. Februar 2012. Ryan Phillippe ("L.A. Crash"), Channing Tatum
("Step Up"), Joseph Gordon-Levitt ("Inception") und Abbie Cornish
("Ohne Limit") bilden den attraktiven Cast des Anti-Kriegsdramas
"Stop-Loss". Auf berührende Weise wird darin geschildert, mit welchen
Problemen aus dem Irak heimgekehrte Soldaten und deren Familien zu
kämpfen haben. Der Titel bezeichnet übrigens eine gängige Praxis der
US-Army: Sie kann in
PIXOMONDO, Deutschlands führendes
Unternehmen für visuelle Effekte, wurde mit dem Oscar für die besten
visuellen Effekte in Martin Scorseses "Hugo Cabret" ausgezeichnet. In
Scorseses erstem 3D-Film ist PIXOMONDO mit über 850 Einstellungen für
rund 98 Prozent der digital bearbeiteten Bilder verantwortlich. Für
PIXOMONDO ist es der erste Oscar-Gewinn.
Den Oscar nahmen die Pixomondo Mitarbeiter Ben Grossmann und Alex
Henning gemeinsam mit Martin Scors
Am 24. Februar 2012 enden die Dreharbeiten von
"Operation Zucker" (AT) in Berlin mit Senta Berger und Nadja Uhl in
den Hauptrollen. Anatole Taubman spielt den Kommissarskollegen von
Nadja Uhl.
Regie führt Rainer Kaufmann, der mit der Produzentin Gabriela
Sperl schon mehrere Filme gemacht hat ("In aller Stille", "Marias
letzte Reise"). Für die Kamera konnte der dänische DP Morton Søborg
("Pusher 1-3", "Nach der Hochzeit&
Matthias Koeberlin ist am Montag, 27. Februar 2012,
20.15 Uhr, in der Rolle des Frankfurter Ermittlers Robert Marthaler
im ZDF-Fernsehfilm der Woche "Die Braut im Schnee" zu sehen. Der
Thriller nach dem gleichnamigen Roman des Krimi-Autors Jan Seghers
ist die erste Verfilmung seiner erfolgreichen Marthaler-Geschichten.
Regie führte der preisgekrönte Regisseur Lancelot von Naso.
Eine junge Zahnärztin wird ermordet und vor ihrem Haus in
entwürdigender Weise
Bescheiden titulierte Maria Speth ihren
Dokumentarfilm über Straßenkinder in Berlin "9 Leben". Das ZDF zeigt
die preisgekrönte Produktion am Montag, 27. Februar 2012, 23.55 Uhr.
Die Jugendlichen, die zu Wort kommen, ziehen den Zuschauer sofort in
ihren Bann. Überraschend eloquent und reflektiert erzählen sie, warum
sie sich schon im Alter von elf bis 13 Jahren entschieden haben, von
zu Hause wegzugehen und auf der Straße zu leben.