Roderich Kiesewetter (CDU), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, hält einen Militärschlag der USA im Iran für notwendig. Im Interview mit dem Fernsehsender phoenix sagte Kiesewetter: „Es wird sicherlich, wenn es dazu kommt, noch einige Zeit dauern, um eben diplomatisch in der Umgebung das Feld zu bereiten, für diesen Militärschlag, den ich für notwendig halte.“ Gegenwärtig fänden in der Golfregion sehr viele diplomatische Anstrengungen statt, um den arabischen Staaten die Sorge einer Ausweitung des Krieges zu nehmen. Dies müsse diplomatisch erst geklärt werden, „um nicht ein Pulverfass zum Brennen zu bringen“, so Kiesewetter.
Die derzeitigen Gespräche zwischen den USA und dem Iran seien für Trump, aber vor allen Dingen für das iranischen Regime ein Zeitgewinn, so der CDU-Politiker. Die europäischen Staaten hätten wenig Einfluss auf US-Präsident Donald Trump „und wir müssen hier sehr stark aufpassen, dass unsere Interessen wahrgenommen werden.“ Dafür könne man beispielsweise Diplomaten ausweisen, den Handel weiter einschränken „und natürlich auch weiter mit Sanktionen arbeiten.“ Weiterhin könne man „der iranischen Opposition ein Gesicht geben, zum Beispiel den Sohn des Schah zur Münchner Sicherheitskonferenz einladen“, so Kiesewetter bei phoenix.
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