Der deutsche Schauspieler Ken Duken ist ein
Frauentyp. Er selbst findet sein Aussehen aber nicht bemerkenswert.
„Ich kenne mein Gesicht seit 36 Jahren. So speziell finde ich es
nicht, wenn ich in den Spiegel schaue. Aber mein Aussehen ist mir
auch nicht besonders wichtig“, sagte der 36-Jährige im Gespräch mit
der in Düsseldorf erscheinenden Zeitung „Rheinische Post“
(Donnerstagausgabe). Am Donnerstag ist er im ARD-Sommerkino-Film
„Zwei Leben“ zu sehen, er spielt einen Anwalt, der das Schicksal der
Lebensborn-Kinder während der NS-Zeit aufklären will. Duken ist
überzeugt, dass es auch in 30 oder 50 Jahren noch neue Nazi-Filme
geben wird. „Es kann gar nicht genug Filme geben, die das Thema etwas
ambivalenter aufnehmen“, sagte Duken. „Ich würde für den Rest meines
Lebens eher den Nazi in wirklich guten Filmen spielen, als einen
schlechten Film nach dem anderen machen.“
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