„phoenix persönlich“: Cathryn Clüver Ashbrook zu Gast bei Eva Lindenau – Samstag, 7. November, 0 Uhr

„phoenix persönlich“: Cathryn Clüver Ashbrook zu Gast bei Eva Lindenau – Samstag, 7. November, 0 Uhr

phoenix persönlich: Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook sieht Hoffnung für die amerikanische Demokratie

Ein historischer Erfolg für die Demokraten, ein deutlicher Denkzettel für Donald Trump: Die Ergebnisse der Midterm-Wahlen in den USA könnten einen Wendepunkt markieren. Welche Folgen hat die neue politische Kräfteverteilung für den US-Präsidenten, die amerikanische Demokratie und die transatlantischen Beziehungen? Darüber spricht Moderatorin Eva Lindenau in der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich mit der deutsch-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook.

Clüver Ashbrook sieht in den Wahlergebnissen vor allem ein Zeichen der Erschöpfung einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Viele Amerikaner seien müde von den politischen Auseinandersetzungen und den wirtschaftlichen Belastungen. Die hohe Wahlbeteiligung zeige, dass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin bereit seien, für ihre demokratischen Institutionen einzustehen.

Für Donald Trump könnten die Wahlergebnisse weitreichende Konsequenzen haben. Clüver Ashbrook erwartet, dass sich auch innerhalb der Republikanischen Partei der Widerstand gegen den Präsidenten verstärken könnte. Zugleich warnt sie vor einer weiteren Eskalation in der Außenpolitik und einer zunehmenden Unberechenbarkeit der USA.

Doch trotz aller politischen Rückschläge sieht die Politikwissenschaftlerin auch Anlass zur Hoffnung. Sie beobachtet, dass sich Menschen über Parteigrenzen hinweg wieder für gemeinsame Anliegen und demokratische Grundwerte engagieren. „Und das gibt mir Hoffnung“, sagt Clüver Ashbrook.

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