Einfach und schlicht ist der Stil, in dem der Autor Kokou Apenouvon seine gar nicht so einfache und schlichte Zeit von der Ankunft in Deutschland 1992 bis hin zum Jahr 1997 beschreibt. Und doch ist es genau dieser Stil des so von der deutschen Sprache begeisterten Togolesen, der dieses Buch zu etwas Lesenswertem werden lässt. Nur allzu deutlich schildert er die Schwierigkeiten, die zuweilen auf einen Asylbewerber zukommen können, sei es nun die befremdliche, neue Umgebung und die damit
Viel hat man schon über den zweiten Weltkrieg und seine weitreichenden Folgen lesen können – viele Einzelschicksale miterlebt, Tragödien nachempfunden und um berühmte und weniger berühmte Opfer getrauert. Dieser von Ursula Niederberger verfasste Roman knüpft an die schon vorhandenen Werke an und ist doch ein in sich geschlossener, einzigartiger Roman. Eine Liebe auf Distanz, ein Desateur und ein kleines Familiendrama spielen eine gemeinhin große Rolle auf de
Trotz ihrer jungen Jahre hat es die Autorin Aliće Weiglein geschafft einen handlungsreichen und spannenden Roman zu verfassen, der die eine oder andere Überraschung bereit hält. Mittelpunkt der Handlung ist eine einfache Familie, die sich in der Stadt, in der sie lebt, sehr wohl fühlt. Doch auf Grund der unterschiedlichen Charaktere, die die Autorin eindrucksvoll zu beschreiben weiß, zeigen sich bald einige Schwierigkeiten, die besonders durch das Auftauchen eines C
„Reisegedichte von A bis Z und andere Impressionen“ ist das erste von bisher zwei Veröffentlichungen von der aus Potsdam stammenden Autorin Petra Deckart. In ihren Gedichten beschreibt sie in malerischen Bildern ihre Eindrücke von Städten, Ortschaften und Ländern der ganzen Welt. Teils recht einfache aber auch komplexere und nachdenklichere Beschreibungen und poetisierte Ausführungen geleiten den Leser durch heimatliche Orte wie Frankfurt oder Erfurt oder internationale
Man hat schon viele historische Romane und Biografien gelesen. Aber selten hat ein einzelnes Werk so überzeugt wie dieses. Beinahe detailgetreu beschreibt Günter Schalle die Geschehnisse kurz nach dem 2. Weltkrieg und lässt die alten, so grausamen Bilder geprägt durch das Schicksal einer einzelnen Frau vor dem geistigen Auge noch einmal auferstehen. Dem Autor ist es deutlich gelungen die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion verschwimmen zu lassen und er zeigt, dass es auch au
Mit „Mäusle Geschichten“ bietet Adelheid Cihlar den jungen und alten Lesern Geschichten, die den Leser mitreißen und anrühren können. Dabei wählt die Autorin für ihre Hauptcharaktere stets Mäuse, da es genau diese Tiere waren, die sie zum Schreiben dieser Geschichten inspiriert haben. So beruht die erste der insgesamt sieben Erzählungen „Das Waisenkind“ auf einer wahren Begebenheit, die schon Kinder in den unterschiedlichsten Schulen in ihren Bann gezogen
Drei nicht allzu lange aber dafür umso herzlichere Familiengeschichten sind es, die die aus Stelle stammende Autorin Barbara Baell dem Leser auf 69 Seiten präsentiert. Angefangen mit der Geschichte um das Ehepaar Hanna und Olaf die endlich ein lang erhofftes Kind erwarten und mit ihm so einige kleine Abenteuer durchleben, über eine Erzählung von einer alleinstehenden Frau, die durch eine zufällige Bekanntschaft neuen Mut fasst, bis hin zur dritten und letzten und viellei
Was macht einen guten Roman aus? Welche Wörter sollte man besser vermeiden, wenn man eigene Erlebnisse oder fiktive Darstellungen glaubwürdig vermitteln möchte? Gibt es ein Handwerkszeug, welches unverzichtbar ist, um literarisch zu schreiben?
Diesen und anderen Themen geht Dr. Claus Vainstain in seinem Ratgeberband zur Kunst und Technik des literarischen Schreibens auf den Grund und beantwortet in einer gut nachvollziehbaren, strukturierten Herangehensweise mögliche offene F