Neue OZ: Kommentar zu Geschenken

Jede Gabe ist auch eine Botschaft

Jedes Geschenk ist ein kleiner Dialog – mit dem Beschenkten und
mit uns selbst. Wir schenken immer das, was zum Beschenkten passt –
angeblich. In Wirklichkeit suchen wir allzu oft aus, was wir am
liebsten gern selbst geschenkt bekämen. Jeder ehrliche Schenker
gesteht sich ein, dass er sich bei der Auswahl des Geschenks
insgeheim doch vom eigenen Geschmack leiten lässt. Die Auswahl nach
den Geschmackskriterien des Beschenkten erfordert ein geh

Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) empfiehlt vier Filme für ein glänzendes Kinofinale 2010

Prädikat „besonders wertvoll“ für das herausragende Kinodrama „Von Menschen und Göttern“

Wiesbaden, 15. Dezember 2010. Die Deutsche Film-
und Medienbewertung (FBW) zeichnet vier herausragende Kinofilme mit
dem FBW-Gütesiegel aus, die ab 16. Dezember in den deutschen Kinos zu
sehen sind.

VON MENSCHEN UND GÖTTERN (Start: 16. Dezember) erzählt die wahre
Geschichte einer Gruppe von Trappistenmönchen, die Mitte der
Neunziger Jahre in einem kleinen Dorf in Algerien friedlich und in
gegenseitigem respektvollen Umgang mit den Einwohnern ihrer Arbeit
nachgehen. I

Twitter-Stream mitten in Zuerich

DAVIES MEYER Schweiz verknüpfte in der Installation „TWINK“ digitale Tweets mit der
Urbanität von Zürich. Der Clip dazu ist nun online.

Pal Dragos: Ausplünderung der Ressourcen – Strukturlosigkeit mit Grenzenlosigkeit – Selbstüberhebung statt Selbsterhöhung

Der von der Profitgier gesteuerte strukturlose, globale Kapitalismus kennt keine Grenzen der Ausplünderung der Ressourcen. Die Voraussetzung für eine derart zerstörerische Wirtschaftspolitik liegt in der Verwahrlosung des bürgerlichen Subjekts.

Die kollektive Sinngebung, wie sie noch durch das „Über-Ich“ beim bürgerlichen Subjekt existierte, lässt sich in der Postmoderne nicht mehr verwirklichen. Die individuelle ethische Erziehung muss versagen, weil die Post

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Film

Osnabrücker Träume

Mit mäßiger Leistung preiswürdig? Drei Nominierungen für den neuen
Film von Florian Henckel von Donnersmarck – das überrascht angesichts
der überwiegend enttäuschten Reaktionen der Kritik. Nach "Das Leben
der Anderen" ernüchtert "The Tourist" als konventioneller Streifen,
dem es an Handschrift und Ideen sichtlich mangelt. Oder wird gerade
das nun honoriert? Erhält der deutsche Senkrechtstarter n