Die Bedeutung Johannes Gutenbergs für die Frühzeit der Druckkunst ist wahrscheinlich größer, als bisher erkannt. Seine laut Prozessakten in Straßburg hergestellten „Spiegel“ waren vermutlich gedruckte Heiligenbilder und seine dort ebenfalls produzierte „aventur und kunst“ war ein im Kupferstichverfahren hergestelltes anspruchsvolles Kartenspiel.
Große Namen, opulentes Programm: Braunschweig Classix spielte in
der Festival-Oberliga mit. Das honorierten die Sponsoren, indem sie
ihr Geld gaben. Die Geldgeber bekamen wiederum ein
First-Class-Festival, das ihren Namen transportierte. So funktioniert
das Zusammenspiel von Kultur und Wirtschaft.
Was aber, wenn ein wichtiger Geldgeber aussteigt? Tritt der
Festivalzug auf die Bremse, springen womöglich weitere Sponsoren ab –
denn die geben ihr Geld
Seine Biografie ist bis heute eine Leerstelle. Dem
Familiengrab in Hamburg-Ohlsdorf droht die Planierung. An Kurt Elvers
erinnert dann nur noch ein Stolperstein in der Hamburger Osterstraße.
Doch wie starb der Student der "Nordischen Kunsthochschule", was
führte zu seinem Vergessen? Diese Fragen beantwortet der Kölner
Historiker Hans Hesse in seiner ersten biografischen Erzählung.
Bremen, im Sommer 1944. Der junge Soldat Kurt Elvers erhält die
Erlaubni
Was sagt der Auftakt über das Festival? Zuletzt gab Festival-Chef
Dieter Kosslick gegenläufige Signale. Scorseses Film über die Rolling
Stones brachte Star-Appeal – und unterstrich die Verpflichtung
gegenüber dem Dokumentarischen. Tykwers "International" proklamierte
Anspruch auf Weltgeltung – eine Geste in Richtung Markt. 2010
schilderte der chinesische Film "Tuan Yuan" die Spuren der Geschichte
im Familienleben. Ein Hinweis auf
Sieht man von einzelnen Spitzenprodukten ab, so
ist der deutsche Film langsam, aber sicher zur
Minderheitenveranstaltung geworden. Der Tod des Übervaters Bernd
Eichinger im Januar wird diese Tendenz mit Sicherheit noch
verstärken. Er stand wie kein anderer deutscher Produzent für die
Versöhnung von anspruchsvollen Inhalten mit marktgängigen
Erzählweisen. Die deutschen Regisseure müssen ja nicht den schnell
produzierenden US-amerikanischen Kollegen nachei