Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Freispruch im Fall Kachelmann

Ach, Frau Schwarzer… Bei Bild.de lamentierte
die zur Gerichtskolumnistin avancierte Frauenrechtlerin gestern: »Ein
männlicher Angeklagter ist gesellschaftlich, medial, ja sogar
juristisch viel stärker als so eine weibliche Nebenklägerin.« Das ist
natürlich Humbug. Für jene, die die 43 Verhandlungstage im Fall
Kachelmann einigermaßen unvoreingenommen verfolgt haben, war der
Freispruch des Wettermoderators nur folgerichtig. Nicht, weil der
Prozess

WAZ: Prozess mit Nebenwirkungen
– Leitartikel von Hayke Lanwert

Freispruch für Kachelmann – jedes andere Urteil
hätte überrascht. Spätestens seit den Plädoyers von
Staatsanwaltschaft und Verteidigung war klar, wie dünn die Beweislage
in dem Vergewaltigungsprozess geblieben ist. Bis dahin konnten wir
noch annehmen, es gäbe unbekanntes Material aus den
nicht-öffentlichen Phasen des Prozesses, deutlichere Einschätzungen
durch Sachverständige etwa oder entscheidende Aussagen von Zeuginnen.
Doch so war es nic

Westdeutsche Zeitung: Kachelmann-Freispruch mit vielen Verlierern =
von Peter Kurz

Die Wahrheit im Fall Kachelmann kennen nur zwei
Menschen: Kachelmann selbst und seine ehemalige Lebensgefährtin. Ein
Teil der Öffentlichkeit hingegen glaubte sie schon vor und während
des Prozesses zu kennen. Die Vor-Urteile waren längst gefällt. Die
Unschuldsvermutung während des Verfahrens oder ein "im Zweifel für
den Angeklagten" – solche Kategorien schien es für das öffentliche
Tribunal nicht zu geben. Das Gericht hingegen musste si

ZEITmagazin Ausstellung zeigt bislang unveröffentlichte Bilderserie von Marilyn Monroe

Das ZEITmagazin widmet Marilyn Monroe, die am 1. Juni 85 Jahre alt
geworden wäre, eine Ausstellung mit einer bislang unveröffentlichten
Bilderserie des Fotografen Manfred Linus Kreiner.

Wir laden Sie herzlich ein, an der Vernissage teilzunehmen, die
ZEITmagazin Chefredakteur Christoph Amend eröffnen wird:

ZEITmagazin Ausstellung: Marilyn backstage – fotografiert von
Manfred Linus Kreiner Ausstellungseröffnung: 7. Juni 2011, 19.00 Uhr
Galerie im Einstein Unter

Neue OZ: Kommentar zu Le Van Bo

Mit einfachen Mitteln

Seine Entwürfe nennen sich "Piscator Table" oder "Berliner
Hocker". Le Van Bo erfindet für seine Möbel Markennamen, die zu
Klassikern der Designgeschichte passen könnten. Vielleicht gehören
seine simplen und billigen Vierkantkreationen eines Tages sogar dazu
– weil sie zeigen, wie aus minimalen Mitteln kreative Lösungen
gezaubert werden können.

Ist das zynische Eigen-PR eines Gestalters auf Kosten der Armen

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Fifa

Mit dem Schein und dem Sein ist es auch im Leben
so eine Sache. Einen besonders krassen Widerspruch leben derzeit die
Chefs des größten Sportverbands der Welt vor. Die Fifa-Bosse huldigen
dem Motto: Fair Play, nein danke. Der Wahlkrampf um die
Präsidentschaft bringt derzeit in Zürich einen besonders
unappetitlichen Sumpf aus Korruption, Bestechlichkeit und
Altmännerbünden ans Licht. Mohamed bin Hammam und Jack Warner sind
die ersten Opfer. Oder Täter. Je

WAZ: Kiffen im Club
– Kommentar von Ute Schwarzwald

Nicht der Windmühlen oder Frau Antjes wegen machen
sich hunderte Jugendliche Wochenende für Wochenende ins Nachbarland
Niederlande auf. Sie kommen, um zu kiffen. Weil in den Coffeeshops in
Venlo, Maastricht oder Groningen erlaubt ist, was bei uns verboten
ist: Konsum und Erwerb kleiner Mengen weicher Drogen wie Cannabis und
Haschisch. Ein neues Gesetz will diesen Drogentourismus nun stoppen.
Hasch rauchen im Coffeeshop dürfen zukünftig nur noch Einheimische
mit Ausweis.