Paradoxer kann es nicht sein: Ärzte verschreiben
millionenfach Pillen, die krank machen. Das ist keine reißerische
Polemik, sondern das Ergebnis des Arzneimittel-Reports 2011,
herausgegeben von der Barmer GEK. Riskante Pillen für Trinker,
Demente und für Frauen, die verhüten wollen. Und das Schlimmste ist:
Wie riskant das alles ist, ist seit Jahren bekannt. Patienten sind ja
schon eine Menge gewöhnt. Zum Beispiel haben viele die Nase voll von
Generika. Doch a
Am 25. Juni gedenken Michael Jackson Fans auf der ganzen Welt dem zweiten Todestag ihres Idols. Schon zu seinen Lebzeiten hatten sich Spekulationen zu Parallelen zwischen dem King of Pop und Jesus hartnäckig gehalten.
Dazu trugen Äußerungen von Michael Jackson selbst, die Botschaften aus seinen Liedern und die Art und Weise bei, wie er lebte. So predigte er in seinen Songs, und auch immer wieder in seinen persönlichen Statements, die Liebe zu den Menschen und der Natur. Und
Das Israel Chamber Orchestra tut das einzig Richtige: Es schweigt.
Was gibt es auch noch zu sagen: Ein Orchester aus Israel reist nach
Bayreuth, in die Stadt des verhassten, weil antisemitischen Richard
Wagner, und in Israel schlagen die Wellen der Empörung hoch.
Wagner und Israel, das ist eine konfliktreiche Beziehung, wer will
das den Bürgern in Israel auch verdenken. Und noch konfliktreicher
ist die Beziehung zwischen den Bayreuther Festspiele
Berlin – Berliner Politiker und katholische Laien
haben die Entscheidung des Erzbistums Berlin, den Auftritt des
Papstes ins Berliner Olympiastadion zu verlegen, begrüßt. "Wenn das
wirklich so ist, ist das eine gute und richtige Entscheidung", sagte
der Diözesanratsvorsitzende Wolfgang Klose, der sich vor Wochen im
Berliner "Tagesspiegel" für eine Verlagerung des Gottesdienstes ins
Stadion ausgesprochen hatte. "Es ist gut, dass die Kirche
Ents
Die Henning-Kaufmann-Stiftung im Stifterverband für
die Deutsche Wissenschaft verleiht den Deutschen Sprachpreis 2011 an
den Berliner Historiker, Literaturwissenschaftler und Essayisten
Gustav Seibt. Gewürdigt wird Seibt für seine außerordentliche Kunst
des Erzählens, die historische Quellen so lebendig werden läßt, dass
sich der Leser dem Sog der zeit- und ideengeschichtlichen
Zusammenhänge schlechterdings nicht entziehen kann. Das gilt
insbesond
Nach der Katastrophe in Japan ist der Rezeptionsapparat darauf konditioniert, in jeder meernahen Industrieanlage reflexhaft Fukushima zu sehen. Künstler als Seismografen: Eine Ausstellungüber Fukushima und die Folgen.