Neue OZ: Kommentar zu Film / Festivals / Cannes

Qualität im Überfluss

Ein bisschen hat Cannes sich mit der Goldenen Palme diesmal selbst
prämiert. Terrence Malicks geheimnisvollen Film Nummer fünf hätte
jedes Festival mit Kusshand genommen. Und weil der Start sich immer
wieder verzögert hatte, waren zumindest gerüchtehalber auch alle
großen drei im Gespräch. Am Ende wurde es doch die Croisette, womit
aus französischer Sicht die natürliche Ordnung der Dinge
wiederhergestellt war.

KAIDAN SHU – tales of mist and wind

KAIDAN SHU – tales of mist and wind

Vernissage am 10. Juni um 19 Uhr

David Hochbaums neueste Reihe an Kunstwerken zeigt einen gewissen voyeuristische
Aspekt. Seine dargestellten Frauen scheinen gequält, verloren in Unentschlossenheit und
festgehalten in einem Moment zwischen Erinnerungen und der Zukunft die schließlich auf
sie wartet. Sie fragen uns –warum– und sind dabei mehr als bereit auf unsere Antwort zu
warten.

Diese subtile, intime und besonders persönliche Sammlung, einer Mischung aus
Gemälden

Neue OZ: Kommentar zu Kleist – Jahr

Weggefährte für eine Zeit der Umbrüche

Die Falle hätte so leicht zuschnappen können: eine opulente
Ausstellung, an zwei Orten wie ein Dichtermonument inszeniert – ein
Albtraum im Kleist-Jahr 2011. Die Präsentation, lange vorher als
Höhe- und damit Orientierungspunkt des Jubiläumsjahres angekündigt,
hätte nur eine fatale Tradition fortgesetzt. Statt des Monuments
bekommen wir nun einen offenen Raum der Imagination. Damit entspricht
die Au

Berliner Zeitung: Inlandspresse

Die „Berliner Zeitung“ spottetüber die Aufregung nach den Äußerungen Lars von Triers

Ja, Lars von Trier ist nicht so jung wie Prinz
Harry, als er vor einigen Jahren in einer Uniform des deutschen
Afrika-Corps mit Hakenkreuz Party feierte. Und ja, von Trier ist
kein Diplomat. Allerdings wird von Künstlern heute gefordert, ihre
selbstkontrollierteren Mitmenschen zu verschrecken. Also provoziert
auch von Trier gerne. Manche finden seine Filme gewaltlüstern,
gruselig, monumental. Aber nazistisch? Halten zu Gnaden. Erreicht hat
er mit seinen Äußerungen, da

Kölner Stadt-Anzeiger: Sänger Netrebko und Schrott suchen nach Duett-Repertoire

Anna Netrebko und Erwin Schrott, privat
liiertesTraumpaar der Oper, bedauern, dass es kaum geeignetes
Duett-Repertoire für ihre Stimmen (Sopran und Bassbariton) gibt. "Wir
fordern aktuelle Komponisten auf, Duette für uns zu schreiben",
sagten sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). Beide werden
zu Beginn ihrer ersten gemeinsamen Deutschlandtournee am 2. Juli in
der Kölner Philharmonie ein Konzert mit Auszügen aus Opern von Mozart
bis Puc