Mittelbayerische Zeitung: Affenzirkus? Nein danke

Manege frei für die Landwirtschaftsminister der
Länder. Sie sorgen sich zurecht um das Wohl von Zirkustieren.
Schimpansen teilen zu fast 99 Prozent ihr Erbgut mit dem Menschen –
dem Lebewesen, das sie hinter Gitter steckt und zu Faxen animiert,
zum Vergnügen des Publikums und zur Mehrung des Wohlstands der
Zirkusfamilie. Ein unwürdiges Schauspiel. In den Fußgängerzonen, wo
sich Lamas und Zwergponies in der Vorweihnachtszeit bettelnd die
Beine in den Bauch ste

Neue OZ: Kommentar zu China / Ai Weiwei

Die Macht des Mitgefühls

So ist das mit den Feindbildern. So etwas wie schlichtes Mitgefühl
kommt darin nicht vor. Deshalb muss die chinesische Regierung den
Spieß umdrehen: Hinter den mitfühlenden Spenden für Ai Weiwei sieht
sie den Künstler selbst als profitgierigen Drahtzieher. Von allein
wäre das in der Mehrheit "radikale und konfrontative Positionen"
ablehnende Volk ja nicht auf die Idee gekommen, dem Künstler helfen
zu wollen. Ill

Galerie Cerny + Partner präsentiert Malerei von Franziskus Wendels

Die Galerie Cerny + Partner zeigt mit"Raumdeutung"vom 11. November bis 23. Dezember Malerei von Franziskus Wendels in der größten Einzelausstellung des Künstlers in diesem Jahr. Präsentiert werdenüber 30 Arbeiten, sowohl eineÜbersicht zu Wendels"Werkgruppen der letzten zehn Jahre als auch die jüngsten Arbeiten, von denen einige in diesem Jahr bereits in der Kunsthalle Hamburg gezeigt wurden. Vernissage ist am 11. November ab 19 Uhr in den R&aum

stern beleuchtet „Die heiligen Schriften“ mit einem neuen EXTRA

Geschichte, Wirkung und gelebte Gebote der
wichtigsten Texte der fünf Weltreligionen, dazu ausgewählte Passagen
aus Bibel, Koran, Thora, Veden und Tripitaka, spannende Porträts
ihrer wichtigsten Wegbereiter sowie moderner Gläubiger aus aller Welt
/ Ab sofort im Handel erhältlich

Hamburg, 7. November 2011 – Sie haben aus lose verbundenen
Glaubensgemeinschaften Weltreligionen werden lassen, die unsere
Wertvorstellungen, den Alltag und die meisten Kriege unserer Ze

Neue OZ: Kommentar zu Europäischer Filmpreis

Zum Glück gibt–s Anke Engelke

Aus Sicht des Filmstandorts Deutschland sind die Nominierungen für
den Europäischen Filmpreis deprimierend. Lediglich Tom Tykwer ist mit
seinem im besten Sinne bemerkenswerten Beziehungsdrama "Drei" noch im
Rennen – in der Neben-Kategorie "Bester Schnitt".

Lässt sich das mit der starken Konkurrenz erklären? Es gibt ja den
erklärten Willen, dem deutschen Film zu neuem Ansehen zu verhelfen.
Allein: Politische

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu»Wetten, dass . .?«

Hape Kerkeling mag »Wetten, dass . .?« nicht
moderieren. Viele haben es kommen sehen, manche sind überrascht – und
die Mainzelmänner haben ganz gelassen reagiert. »Schade«, sagte der
ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut. Das war alles. »Würden Sie die
Nachfolge von Thomas Gottschalk bei –Wetten, dass . .?– übernehmen?«,
lautete die Frage. Gottschalk ist Profi genug, um zu wissen, dass man
seinen Arbeitgeber nicht öffentlich düp

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt (Oder)) zu Kerkelings Absage an „Wetten, dass…?“:

Der lange Zeit mitfavorisierte Jörg Pilawa
mutmaßte, Kerkeling habe wohl einfach so viele Talente, dass sie
nicht alle in einem Showformat unterzubringen seien. Immerhin ist der
46-Jährige mittlerweile nicht nur als Komiker und Moderator
erfolgreich, sondern auch als Sänger, Synchronsprecher und Autor. Die
Vielseitigkeit, die er nicht zuletzt in seinen Figuren von Horst
Schlämmer bis Uschi Blum auslebt, ist dabei Teil seiner Beliebtheit.
Darauf zu verzichten, w&aum

WAZ: Keiner will zu „Wetten, dass . .?“ – Kommentar von Angelika Wölke

Der Topfavorit für die Gottschalk-Nachfolge, Hape
Kerkeling, hat dem Flaggschiff der deutschen Samstag-Abend-Show eine
Absage erteilt. Das mag im ersten Moment überraschen, ist eigentlich
aber logisch. In der ansonsten äußerst kurzlebigen Fernsehwelt hat
sich die Show beachtliche drei Jahrzehnte mit ihren
familienkompatiblen Gästen und Spielen in die Wohnzimmer gedrängt.
Inzwischen hat sie ihren Zenit allerdings überschritten. Die Quote
sinkt in den let

HAMBURGER ABENDBLATT: Hamburger Abendblatt zu Kerkelings Absage bei „Wetten, dass…“?

Ein Kommentar von Kai-Hinrich Renner

Es spricht viel dafür, dass die Zuschauer des ZDF am Sonnabend
kurz nach 22 Uhr erlebten, wie das Ende einer Epoche angekündigt
wurde. Denn um diese Zeit fragte Thomas Gottschalk Hape Kerkeling, ob
er bereit sei, sein Nachfolger als Moderator von "Wetten, dass?..?"
zu werden. Kerkeling antwortete freundlich, aber bestimmt: "Nein, ich
möchte nicht." Wenn sie beim ZDF klug sind, werden sie nun die Suche
nach einem neue