WAZ: Loveparade, ein Teil ihres Lebens. Kommentar von Hayke Lanwert

Wir haben es zur Seite geschoben, gedanklich, ja,
irgendwie abgehakt. Eine schlimme Katastrophe war das. Wir haben die
Bilder gesehen, nicht nur einmal, wir haben die Überlebenden gehört.
Wir haben mit ihnen gelitten. Und es dann aus unserem Alltag
verdrängt. Wie manch anderes Unglück. Doch genau das können die
Opfer, können die Angehörigen der Toten nicht. Viele leiden bis heute
an den Folgen der Verletzungen, sind traumatisiert durch das, was sie
erleb

celloproject – CelloTango

Presseinformation

KLASSIK IN DER BAR
celloproject
CelloTango

22. Januar 2012, 19.00 Uhr

Mit farbenreichem Cello-Klang führt Eckart Runge als seufzendes Bandoneon durch die Geschichte des Tangos. Stets in musikalischem Dialog mit dem Pianisten Jacques Ammon, dessen Hände auf der Klaviatur ein ganzes Tangoorchester zum Leben erwecken scheinen.

In ihrem kommunikativen und unkonventionellen Format der Klassikpräsentation, celloproject, richten sich die

Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Auszeichnungen

Tradition der Publikumsbeschimpfung

Leider könne das Theater nicht die Welt verändern, weil es der
Gegenwart immer hinterherhinke, hat Claus Peymann vor knapp drei
Jahren sinngemäß und mit tiefem Bedauern im Interview mit unserer
Zeitung gesagt. Die Aussage zeigt: Der Theatermacher ist seiner
Haltung bislang treu geblieben, auch wenn er sich manches Scheitern
beim Verändern der Welt eingestehen musste. Der Lessing-Preis an eine
Verkörperung deutscher Polit

WAZ: Menschenfeinde. Kommentar von Martin Tochtrop

Die Feuerwehr genießt hierzulande allerhöchstes
Ansehen, vor allem die freiwillige. Wenn Mitglieder dann in einem
sozialen Netzwerk wie Facebook dazu aufrufen, es bei der Rettung von
Türken extra langsam gehen zu lassen, ist das ein Schlag ins Gesicht
ihrer Kollegen. Der großen Mehrheit ihrer Kollegen, sei hier
festgestellt.

Dass es nun in Gladbeck nach den Hitlergruß-Posen der
Jugendfeuerwehr zum zweiten Mal binnen Jahresfrist zu rechtsradikalen
Bekundungen

WAZ: TV-Rückkehrer Lenßen löst seine Fälle in Essen

Rein ins bodenständige Ruhrgebiet, raus aus dem
schicken München. Rechtsanwalt Ingo Lenßen (50) kehrt ins Fernsehen
zurück. Für Sat.1 wechselt er nach Essen. Das berichten die Zeitungen
der WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgabe).

Für die Sat.1-Ermittlerserie "Lenßen" zieht der Mann mit dem
Zwirbel-Schnäuzer nach Informationen der WAZ nach Essen. Am
Hauptbahnhof wird sein Büro Anlaufstelle für Ratsuchende. Lenßen
versucht, d