Schwäbische Zeitung: Der Schulmedizin vertrauen

Ist das Urteil der Richter aus Hannover zu
milde? Nein. Denn die Tragödie im Fall der Vierjährigen ist, dass
Vater und Mutter nach Überzeugung der Richter glaubten, das Beste für
ihr Kind zu tun. Sie vertrauten in einer angespannten Situation auf
den Falschen. Die Thesen dubioser Scharlatane mögen unplausibel
klingen, doch wer in Ausnahmesituationen ist, greift nach
Strohhalmen. Der Fall aus Hannover ist extrem. Doch er dient als
warnendes Beispiel auf einem ä

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Fernsehwerbung

Gerade hat sich die Behauptung, die
Haushaltsabgabe beschere dem Fernsehen kein finanzielles Plus, als
unwahr entpuppt. Macht uns das fernsehverdrossen? Dürfen wir, wenn
die Sender im Geld schwimmen, wenigstens die Reduktion der Werbung
fordern? Wir dürfen. Nicht erst jetzt. Werbung im zwangsalimentierten
Fernsehen war nie und ist durch nichts zu rechtfertigen. Würde die
Politik ihr eigenes Bekenntnis zum Nebeneinander von Privaten und
Öffentlich-Rechtlichen ernst nehme

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Dagmar Unrecht zu Lebensmittel/Inhalte

Dioxin im Ei, Pferdefleisch in der Lasagne oder
verseuchte Sprossen aus Ägypten: Lebensmittelskandale sorgen
regelmäßig für Unbehagen, manchmal lösen sie sogar handfeste
Krankheiten aus. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, wie
Verbraucher besser geschützt werden können. Da scheint die Idee
verlockend, auf abgepackten Lebensmitteln eine genaue
Herkunftsbezeichnung der Inhaltsstoffe vorzuschreiben. Doch der
Aufwand wäre groß. Ob sich