Mit dem Versprechen radikaler Transparenz gründet der australische Hacker, Journalist und Verleger Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks, eine Plattform, auf der vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym veröffentlich werden können. So zum Beispiel 2010 geheime Militärdokumente. Assange, von den USA der Spionage und des Geheimnisverrats angeklagt, bekommt als politischer Flüchtling Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, es folgen fünf Jahre Haft. Im Sommer 2024 wird er schließlich freigelassen. Wie wehrhaft ist unabhängiger, kritischer Journalismus, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen? Was bleibt heute von radikaler Transparenz?
Lea Eichhorn ist Journalistin für Hörfunk, Online und Fernsehen und arbeitet über die Wirkung von Medien auf die Gesellschaft. Im NDR ist sie z.B. Mitarbeiterin in der Medienredaktion ZAPP.
John Goetz ist Journalist in der NDR Investigation und hat mit WikiLeaks zusammengearbeitet. Er ist Autor von Dokumentarfilmen z.B. über Julian Assange und Edward Snowden.
Das ARD Radiofeature Kampf der Geheimhaltung –
Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit ist ab Montag, 04.05.2026, in ARD Sounds verfügbar.
Lineare Sendetermine:
hr2-kultur Donnerstag, 07. Mai 2026, 15:04 Uhr
SWR Kultur Freitag, 08. Mai 2026, 15:05 Uhr
BR 2 Samstag, 09. Mai 2026, 13:05 Uhr
SR kultur Samstag, 09. Mai 2026, 09:05 Uhr
Bremen Zwei Samstag, 09. Mai l 2026, 18:05 Uhr
NDR Info Sonntag, 10. Mai 2026, 11:05 Uhr
NDR Spezial Sonntag, 10. Mai 2026, 11:05 Uhr
WDR 5 Sonntag, 10. Mai 2026, 13:04 Uhr
MDR Kultur Dienstag, 12. Mai 2026, 20:05 Uhr
Eine Produktion des NDR für das ARD Radiofeature 2026.
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