He-Man-Darsteller: „Nach dem Dreh war mein Haar wie Stroh – es brach einfach ab“/ Nicholas Galitzine litt unter ständiger Blondierung – „He-Man ist mehr als sein Körper – er steht für Verletzlichkeit“

He-Man-Darsteller: „Nach dem Dreh war mein Haar wie Stroh – es brach einfach ab“/ Nicholas Galitzine litt unter ständiger Blondierung – „He-Man ist mehr als sein Körper – er steht für Verletzlichkeit“

Nicholas Galitzine, Darsteller des Actionhelden He-Man, offenbart schmerzhafte Nachwirkungen seines Filmdrehs: „Ich bin ja gar nicht blond. Und mich derart oft zu blondieren, war hart. Gegen Ende der Dreharbeiten war mein Haar wie Stroh. Es brach einfach ab“, sagte der 31-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz). „Dass meine Haare diese Strapazen über einen so langen Zeitraum aushalten mussten, erforderte schon eine besondere Stärke“, sagte Galitzine über den Dreh von „Masters of the Universe“.

Mehr Mühe als im Muskelaufbau habe ihm die Frisur zwar nicht bereitet – aber: „Es waren wirklich meine echten Haare und keine Perücke. Und ich würde mal sagen, das ist schon eine Leistung“, so der Schauspieler. „Er hat alles gegeben“, stimmte Co-Star Camila Mendes schmunzelnd zu.

Wichtiger als He-Mans physische Eigenschaften seien in der Neuauflage die inneren Werte gewesen: „Wenn der Spielzeug-He-Man ein echter Mensch wäre, würde er sogar Arnold Schwarzenegger in den Schatten stellen. Man muss in der Rolle natürlich schon körperlich präsent sein. Und in der mir zur Verfügung stehenden Zeit habe ich hart gearbeitet“, sagte Galitzine. „Aber He-Man ist mehr als sein Körper. Er steht für einen moralischen Kompass, für Mitgefühl, für Verletzlichkeit und er hat nicht nur selbst diese Muskeln – er macht auch seine Freunde stark. Mein Workout war anspruchsvoll, diese andere Seite der Rolle war es aber auch.“

Ein kollegiales Lob formulierte der Filmstar in Richtung einer weiblichen Actionheldin: „Man kann nicht cooler sein als Charlize Theron in Atomic Blonde . Ich würde wahnsinnig gern eine Fortsetzung davon sehen. In dem Film gibt es unglaubliche Kampfszenen, so Galitzine. „Normalerweise wird sowas in lauter kleinen Einstellungen gedreht. Dadurch lassen sich Fehler leicht kaschieren, zum Beispiel wenn man die Choreografie verpatzt. Atomic Blonde ist in ganz langen Einstellungen ohne viel Schnitte gedreht. Was beweist: Charlize Theron ist wirklich so cool.“

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