„Demokratie braucht viele Stimmen“: Journalistische Medien starten gemeinsame bundesweite Aktion zur Bedeutung professioneller Berichterstattung

„Demokratie braucht viele Stimmen“: Journalistische Medien starten gemeinsame bundesweite Aktion zur Bedeutung professioneller Berichterstattung

Zeitungen, Zeitschriften, kostenlose Wochenzeitungen sowie private und öffentlich-rechtliche Medienanbieter setzen vom 14. bis 19. September 2026 gemeinsam ein Zeichen für eine informierte demokratische Öffentlichkeit.

Erstmals schließen sich journalistische Medien unterschiedlicher Gattungen in Deutschland zu einer gemeinsamen Initiative zusammen. Unter dem Leitgedanken „Demokratie braucht viele Stimmen“ laden sie vom 14. bis 19. September 2026 Gesellschaft und Politik zum Dialog über die Bedeutung glaubwürdiger Informationen und des professionellen Journalismus ein.

Aktionswoche zum Internationalen Tag der Demokratie

Ein breites Bündnis journalistischer Medien und ihrer Verbände trägt die Initiative, die rund um den Internationalen Tag der Demokratie (15. September) stattfindet. Dazu zählen der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Medienverband der freien Presse (MVFP), ARD, ZDF, RTL Deutschland, ProSiebenSat.1, VAUNET – Verband Privater Medien, die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), der Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien (VDL), der Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen (BVDA) sowie weitere Partner.

Während der Aktionswoche planen die Unternehmen zahlreiche Beiträge in Print, Radio, Fernsehen, Podcasts und digitalen Angeboten, ebenso Dialogveranstaltungen und Redaktionsgespräche. Die inhaltliche Ausgestaltung erfolgt dabei eigenverantwortlich in den jeweiligen Redaktionen.

Professioneller Journalismus stärkt den demokratischen Diskurs

Die gemeinsame Aktion möchte eine öffentliche Debatte über die Zukunft der demokratischen Öffentlichkeit anstoßen. Sie wirbt für Vielfalt, nicht für einzelne Medienhäuser oder Geschäftsmodelle. Demokratie lebt davon, dass Menschen sich auf Grundlage glaubwürdiger Informationen eine eigene Meinung bilden können. Professioneller Journalismus bietet dafür verlässliche Orientierung, weil er Informationen recherchiert, überprüft und einordnet.

Die Initiative greift die tiefgreifenden Veränderungen der Öffentlichkeit auf, in deren Zuge Big-Tech-Gatekeeper-Plattformen und Künstliche Intelligenz die Mechanismen öffentlicher Aufmerksamkeit erheblich verändern. Immer mehr Inhalte verbreiten sich immer rasanter und häufig ungeprüft, sodass es für viele Menschen schwieriger wird zu erkennen, welchen Aussagen, Texten oder Bildern sie vertrauen können.

In dieser Situation wächst die Bedeutung des professionellen Journalismus. Er übernimmt Verantwortung für veröffentlichte Informationen, arbeitet nach bewährten Qualitätsstandards, erklärt seine Arbeitsweise und ordnet Informationen ein. So entstehen Orientierung, Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Gemeinsames Bekenntnis zu Presse- und Rundfunkfreiheit

Erstmals treten journalistische Medien mit unterschiedlichen Aufträgen, Geschäftsmodellen und publizistischen Profilen gemeinsam auf. Eine Vielzahl an Perspektiven abzubilden, ist zugleich Ausdruck und Voraussetzung einer lebendigen demokratischen Öffentlichkeit.

„Demokratie braucht viele Stimmen“ ist deshalb mehr als ein Motto. Es ist ein gemeinsames Bekenntnis zu Presse- und Rundfunkfreiheit, journalistischer Verantwortung und einer vielfältigen Medienlandschaft, die Orientierung bietet und den demokratischen Diskurs stärkt.

Kontakt
APR: Dr. Holger Paesler, E-Mail: holger.paesler@privatfunk.de, Telefon: 089 – 45 555-855
ARD: Christiane Fritz und Stefanie Germann, E-Mail: pressestelle@ard.de, Telefon: 069 –155-5555
BDZV/BVDA: Anja Pasquay, E-Mail: pasquay@bdzv.de, Telefon: 030 – 72 62 98-214
MVFP: Antje Jungmann, E-Mail: antje.jungmann@mvfp.de, Telefon 030 – 726298-110
ProSiebenSat.1: Stefanie Rupp-Menedetter, E-Mail: Stefanie.Rupp@prosiebensat1.com, Telefon: 089 – 95072598
RTL Deutschland: Konstantin von Stechow, E-Mail: konstantin.vonstechow@rtl.de, Telefon 0221 – 456-74239
VDL: Stefan Waldschmidt, E-Mail: stefan.waldschmidt@lokalpresse.de, Telefon: 030 – 398051-54
VAUNET: Hartmut Schultz, E-Mail: presse@vau.net, Telefon 030 – 3 98 80-101
ZDF: Anna-Maria Schuck, E-Mail: pressedesk@zdf.de, Telefon: 06131 – 70-2108

Weitere Informationen
zur Initiative finden Sie unter Demokratie braucht viele Stimmen (https://demokratiebrauchtvielestimmen.de/)

Pressekontakt:

ZDF-Kommunikation
pressedesk@zdf.de

Folgen Sie uns gerne auch bei LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/zdf/).

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell