Der Plan von Suhrkamp-Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz ist
aufgegangen – vorläufig: Nachdem sie die Gläubiger für das
Sanierungskonzept des Traditionsverlags gewinnen konnte, folgte nun
die Bestätigung dieses Votums durch das Amtsgericht
Berlin-Charlottenburg.
Der Verlegerin ist damit ein wichtiger juristischer Etappensieg
gelungen auf dem Weg, ihren siebenjährigen Machtkampf mit dem
Minderheitsgesellschafter Hans Barlach zu
Gestern billigte ein Berliner Gericht das
Sanierungskonzept – es gibt der jahrelang von ihrem Gegenspieler
gedemütigten Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz endlich wieder
Handlungsspielraum. Die Entscheidung, die eine Umwandlung des Hauses
von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft für rechtmäßig
befindet, rückt ein gutes Ende der gezielt angestrengten
Suhrkamp-Insolvenz wieder näher. Zudem eröffnet das Urteil Ulla
Unseld-Berkéwicz di
Keine Blasmusik, keine Hüttengaudi, kein sonstiges
bei derartigen Events übliches Theater: Nüchtern und betriebsam legte
die Regierung ihre Klausur in Waidhofen an der Ybbs an.
Selbstdarstellung vor den Kameras gab es nur in Minutendosis, die
Minister ließen sich weder zu Egotrips noch zu gegenseitigen
Anbiederungen hinreißen. In den Worten von Kanzler Werner Faymann:
"Es muss etwas zwischen Streiten und Kuscheln geben – die Arbeit."
Nach zwölf Jahren kehrt der ehemalige Waldarbeiter
Krischan in sein Ostharzer Heimatdorf Tanne zurück. Kurz nach der
Wende war er in den Westen gegangen, ja geflohen: vor dem Berg
Schulden, die seine verrückten Geschäftsideen ihm und seinen beiden
Freunden Ronnie und Bert eingebrockt hatten, und vor der Liebe zu
Ellen, der er damals nicht gewachsen war.
Das Dorf, das früher gut von der Forstwirtschaft lebte, ist
mittlerweile am Ende. Ronnie ist nicht nur dick g
Das American Jewish Committee (AJC) hat den
Deutschen Bundestag aufgefordert, rechtlich bindende
Rahmenbedingungen für die Rückführung von NS-Raubkunst zu schaffen.
Der von meist deutsch-stämmigen Juden gegründete Verband regte an,
eine Enquete-Kommission einzurichten. Diese solle klären, welche
Strukturen und Ressourcen benötigt würden, um die Prinzipien der
Washingtoner Holocaust-Konferenz von 1998 wirksam umzusetzen.
"Mit der Veröffentlichung des
Snowden-Materials hat der –Guardian– daran erinnert, was Journalismus
ist und was er sein sollte." Dies war eine der Kernaussagen von
"Guardian"-Chefredakteur Alan Rusbridger, der gestern als
Keynote-Speaker bei der Verleihung des HORIZONT Award in der Alten
Oper in Frankfurt aufgetreten ist.
Der politische Druck, die Informationen von Snowden unter den
Tisch fallen zu lassen, sei sehr groß gewesen. "Das Angebot Snowden
Am 23. Dezember wurde Helmut Schmidt 95 Jahre alt.
Knapp vier Wochen später – am Sonntag, 19. Januar – ehren die
Bürgerschaft und der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, die
Wochenzeitung "Die Zeit" und die "Zeit"-Stiftung den Bundeskanzler a.
D. mit einer Feier im Thalia-Theater. Als Gäste werden viele Freunde
und Weggefährten erwartet, darunter US-Außenminister a. D. Henry
Kissinger, der ehemalige französische Staatspräsident Val
"Wer betrügt, der fliegt!" Die CSU verlangt ein
schärferes Vorgehen gegen Armutseinwanderer aus anderen EU-Ländern
und warnt vor Sozialbetrug. Anlass ist die seit Januar geltende
komplette Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren. "Dieser
Populismus der CSU ist gefährlich", sagen die Grünen und warnen vor
Panikmache und dem Schüren von Ausländerfeindlichkeit. Wer hat Recht,
und welche Folgen hat die Zuwanderung a