Künstlerische Berufe sind ein besonderer
Billiglohnsektor: Das Prestige der Arbeit ist hoch, die materielle
Anerkennung für den Großteil der Akteure sehr niedrig. Das ist auch
in Deutschland so: Subventionierte Theater zahlen ausgebildeten
Schauspielern Gagen knapp oberhalb von Hartz IV ab. Warum eigentlich
müssen Kreative immer auch Hungerkünstler sein? Ärgerlich ist der
Protest französischer Produzenten und Regisseure, die vernünftige
Gehält
NSA sichert im Jahre 2004 Schutz von Deutschen nach
Artikel 10 Grundgesetz zu
Der Bundesnachrichtendienst war weitaus öfter an der Verhinderung
von Anschlägen auf Bundeswehrsoldaten und Angehörige anderer
Streitkräfte in Afghanistan beteiligt als bislang bekannt. Gegenüber
dem ARD-Politikmagazin Kontraste bestätigte der Auslandsgeheimdienst,
dass mit Hilfe der strategischen Fernmeldeaufklärung (SIGINT) nicht
nur wie bislang behauptet vier Anschläge
Berlin hat geschwitzt und das Konzerthaus
gebrodelt. Mit hohem Einsatz und einer Leidenschaft, die ihres
gleichen sucht, wurde an 17 Tagen in 34 Veranstaltungen ein Feuerwerk
von enthusiastischen jungen Orchestern, Tänzern, Kammermusikern und
Pianisten geboten. Die 14. Ausgabe von Young Euro Classic, die am
heutigen Sonntag (11. August) zu Ende geht, war Hochstimmung pur.
28.000 Besucher feierten die 1550 jungen Künstler aus aller Welt: Sie
kamen aus Mexiko und Brasilien, Australi
Der Titel klang verheißungsvoll programmatisch. Eine
"Rede an die ältere Generation" hatte Kanzler Werner Faymann für das
Wochenende ankündigen lassen. Das roch nach Visionen,
Grundsatzdebatten, großen Ideen – und nicht bloß nach Kaffee und
Kuchen, wie sie für hinterher versprochen wurden. Dem Regierungschef
bot der Auftritt in St. Pölten eine gute Gelegenheit, sein Image als
inhaltlicher Flachwurzler zu entkräften. Statt die übliche
Nach einer viel zu langen Sommerpause von dreieinhalb
Wochen kehrt die "total tolle und sehr erfolgreiche Sendung
Tagesschaum" (Friedrich Küppersbusch) am 12. August auf die
Bildschirme zurück. Montags, dienstags und donnerstags gibt es dann
wieder einen 13-minütigen pointierten Blick auf das politische
Geschehen des Tages. Noch bis zur Bundestagswahl am 22. September
präsentiert das Team um Moderator Friedrich Küppersbusch und
Redaktionshund "Bambam
So reich Italien an Kulturschätzen ist, so arm ist es seit Jahren
um die Kulturszene des Landes bestellt. Der langjährige
Ministerpräsident Silvio Berlusconi ging lieber auf
Bunga-Bunga-Partys, statt sich, wie er selbst sagte, in Opern, Museen
und Konzerten zu langweilen. Dem Kulturbereich verordnete er aber
auch deshalb einen radikalen Sparkurs, um kritische Zeitgenossen
kaltzustellen.
Unter dem neuen Ministerpräsidenten Enrico Letta soll nun
Alcon Entertainment ("Blind Side –
Die große Chance", "Mein Freund der Delfin", "P.S. Ich liebe Dich")
hat die Film- und Fernsehrechte an der berühmten Marke "Chicken Soup
for the Soul" von Chicken Soup for the Soul Publishing, LLC erhalten.
Das gaben die Alcon-Mitbegründer und Co-CEOs Broderick Johnson und
Andrew Kosove bekannt.
Andere Länder, andere Sitten. Die aber sind in
diesem Fall nicht nur aus westlicher Sicht ethisch und moralisch
absolut zu verurteilen. Kinder sind keine Ware. Aber nicht anders
werden sie behandelt, wenn sie als Preis im Fernsehen an
glückstrahlende Gewinner überreicht werden. Hier wird Menschenrecht
mit Füßen getreten. Mindestens ebenso verwerflich ist die
Argumentation des Mannes, der das Baby aus seiner Hilfsorganisation
für dies Aktion herausgegeben hat
In einer Show im pakistanischen Fernsehen winkt
ein Säugling als Hauptgewinn. Für den Sender hagelt es dafür weltweit
Kritik, weil es unethisch sei, in einer Liveshow ein Baby seinen
neuen Eltern zu übergeben. Die Schelte ist berechtigt – auch wenn die
Ziele des Senders edel wirken und sich die Quizshow am Ende als
abgekartetes Spiel entpuppt. Denn ein Waisenkind als Hauptpreis
auszuloben, ist keine Aufwertung menschlichen Lebens. Schon gar
nicht, wenn damit Geld verdient
Robbie Williams hat kein Lampenfieber mehr, ist
jetzt ein Familienmensch und Drogen sind auch passé. "Bevor ich
rausgehe, sage ich immer: Komm schon, es ist doch nur eine Show",
erzählt der Superstar im Interview mit der Stuttgarter Zeitung
(Samstagausgabe). Er fühle sich auf der Bühne auch nicht wie der
Größte, im Gegenteil: "Ich denke oft: was für ein Würstchen steht
denn da." Er genießt es, dass er jetzt nicht mehr all