Auch Teilnehmer einer Talentshow müssen sich nicht
alles gefallen lassen. Das Landgericht Berlin (Az: 15 O 474/13) hat
RTL-Television in einer einstweiligen Verfügung auf Antrag der
Berliner RAP-Band "Qult" die Veröffentlichung der Aufzeichnung ihres
Musikbeitrages bei "Das Supertalent" verboten.
Die Musiker beanstanden vor allem unbrauchbare
Auftrittsbedingungen. "Die Bühnenlautsprecher waren falsch
eingestellt, die Tontechnik verwendete ni
Musiker und Schauspieler würde als "Kommissar 00 Schneider" gerne
Leute aus dem Verkehr ziehen
Osnabrück.- Helge Schneider (58) hat den Durchblick in seiner
Familie verloren. "Ich vergesse manchmal, wer jetzt Kind und wer
Enkelkind ist. Oder überhaupt, ob das meine Kinder sind oder noch
jemand anderes dabeisteht – ich weiß das manchmal nicht", sagte der
Jazzmusiker, Komiker und
Für sein Buch "Weniger Politik!", erschienen im
C.H. Beck Verlag, hat Daniel Zimmer den Deutschen
Wirtschaftsbuchpreis 2013 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus
einer Shortlist von zehn Titeln zum besten Wirtschaftsbuch des Jahres
in Deutschland. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Der Preis wurde am
Donnerstagabend im Rahmen der Frankfurter Buchmesse bei einer
feierlichen Gala überreicht.
Die Jury, zusammengesetzt aus hochrangigen Vertretern aus
Wirtschaft
Keiner der ewigen Favoriten wie Philip Roth, auch nicht
Paradiesvogel Bob Dylan – die leise, aber wortgewaltige Alice Munro
erhält den Literaturnobelpreis. Das ist ein Sieg für die Literatur
und für die Short Story als einer ihrer gern unterschätzten
Gattungen. Denn dieser Nobelpreis ehrt die Autorin, keine politische
Aktivistin. Der Preis gilt der literarischen Leistung, nicht einem
politisch korrekten Engagement.
Wer gedacht hat, es ginge darum, möglichst
vielen Autofahrern ein Bußgeld aus der Tasche zu ziehen, der lag
falsch. Der Blitzmarathon dient nicht der Sühne, sondern der
Prävention. Nicht zu strafen, sondern aufzuklären war die Mission,
für die rund 15 000 Polizisten an 8700 Messstellen in der Republik im
Dauerregen standen. Dass sich Spötter angesichts der geringen Zahl
erwischter Raser zu Wort meldeten, ist der Sache dabei nicht mal
abträglich. Im
Was kümmert es den Baum, wenn sich die Sau daran
reibt, was den Mond, wenn ihn die Wölfe anheulen? Der 82-jährigen
Kanadierin Alice Munro, einer begnadeten Erzählerin und feinsinnigen
Analytikerin von Mutter-Tochter-Konflikten, ist in Stockholm der
Nobelpreis für Literatur zuerkannt worden. Prompt regte sich im
fernen Deutschland eine Gefühlswallung, die man als hengstbissig
bezeichnen könnte. Oder als Fortsetzung der Ignoranz mit maskulinen
Mitteln. &qu
Wieder eine neue Spur. Jetzt sucht Scotland Yard
nach einem Verdächtigen, will sogar ein Phantombild zeigen. Erneut
keimt Hoffnung auf bei Kate und Gerry McCann, den Eltern der vor gut
sechs Jahren verschwundenen Maddie. Hoffnung darauf, endlich zu
wissen, was mit ihrer Tochter geschehen ist.
Seit dem Verschwinden im Mai 2007 aus der Urlaubsanlage in
Portugal kämpft das Ehepaar darum, dass das Schicksal Maddies nicht
in Vergessenheit gerät. Die Besessenheit, mit der die M
Endlich mal wieder jemand, dessen Texte man
lesen möchte! Mit Vergnügen liest! Herzlichen Glückwunsch zum
Literaturnobelpreis, Mrs. Munro!
Literaturfreunde sind gestern in Jubelschreie ausgebrochen. Nichts
gegen die Preisträger der vergangenen Jahre, aber in den meisten
Fällen bedienen die Geehrten doch einen recht exklusiven Geschmack.
Die Akademie hat sich bei ihren Entscheidungen meistens viel zu sehr
von durchsichtigen politischen Erwägungen leiten lass
Hierzulande gelten Kurzgeschichten bei den
Verlagen als eher unbeliebtes Genre. Weil die Leser das angeblich
nicht so mögen. Warum das so sein soll, hat allerdings bis jetzt
niemand schlüssig erklärt. Im Gegenteil ist es ja so, dass zum
Beispiel die Kanadierin Alice Munro auch bei uns eine große
Fangemeinde hat. Die es keineswegs literarisch ungebührlich findet,
wenn eine Autorin auf nur 35 Seiten zu erzählen vermag, wofür andere
500 brauchen. Für