Stuttgarter Nachrichten: Medizin-Nobelpreis

Spitzenforschung ist längst eine extrem
globalisierte Angelegenheit. Ohne die gute Ausbildung in Deutschland
könnten Talente keine wissenschaftlichen Spitzenleistungen in den USA
bringen. Deutschland muss sich nicht verstecken: Inzwischen denken
zwei Drittel der deutschen Forscher, die es nach Amerika zog, darüber
nach, zurückkehren. Doch nationale Freude ist allenfalls ein netter
Nebeneffekt. Thomas Südhof selbst ist dafür das beste Beispiel. Der
seit Jahrzehn

Neue OZ: Kommentar zu Nobelpreis für Medizin

Drei Gründe zur Freude

Klar, die Tatsache, dass zu den drei diesjährigen
Nobelpreisträgern für Medizin mit dem in Göttingen geborenen Thomas
Südhof auch ein Deutscher gehört, ist ein besonderer Grund zur
Freude.

Immerhin ist es schon fast fünf Jahre her, dass ein Landsmann
diesen Preis erhielt: Damals wurde Harald zur Hausen für die
Entdeckung der Papilloma-Viren geehrt, die Gebärmutterhalskrebs
auslösen. Über das Geburtsl

Neue OZ: Kommentar zu Verdi

Melodien für Millionen

Verdi zieht den Kürzeren. Eindeutig – oder? Anders als Wagner war
er kein Exzentriker. Verdi hat seiner Kunst keinen eigenen Tempel
errichtet. Im Gegensatz zu seinem deutschen Antipoden polarisiert er
kaum. Ebenso wie Wagner feiert der größte Komponist der italienischen
Oper seinen 200. Geburtstag. Aber im Gegensatz zu Wagner gibt es nur
wenige neue Bücher zu Leben und Werk, keine Neuinszenierung einer
seiner Opern, die die Debatte erhitz

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Fritz Winter zu Mord/Selbstmord in Ingolstadt

Bitte nicht schon wieder Ingolstadt und bitte
nicht schon wieder einen legalen Waffenbesitzer als Täter: Die
oberbayerische Stadt wird seit Wochen von einer Welle von
Gewaltverbrechen erschüttert, für die es in der Vergangenheit kein
Beispiel gibt: Ein Stalker nimmt Geiseln im Rathaus, ein 50 Jahre
alter Mann wird auf der Straße erschossen, ein junger Obdachloser
wird erschlagen. Ein Elektroniker tötet den Ex-Mann seiner Ehefrau.
Was ist da los? Noch etwas f&auml

WAZ: Das E-Book ist auch nur ein Buch – Kommentar von Britta Heidemann

Die Buchbranche feiert in Frankfurt ihr Herbstfest
und fürchtet doch das große Blätterwaldsterben: Da schießen
Startup-Verlage für E-Books aus dem Boden oder Internet-Anbieter, die
Autoren bei der Selbstvermarktung helfen. Bereits jeder fünfte
Deutsche liest einer Umfrage zufolge digitale Bücher. Der
Umsatzanteil der E-Books verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr
– auf nun 9,5 Prozent. Stirbt das Kulturgut Buch?

Nun wird noch jede Neuerung von B

DER STANDARD-KOMMENTAR „GespaltenesÄgypten“ von Gudrun Harrer

In Ägypten spielt sich weit mehr ab, als auf den
Straßen als Auseinandersetzung zwischen den Muslimbrüder-Anhängern
und deren Gegnern am Wochenende wieder blutig sichtbar geworden ist.
Es sind essenzielle Fragen zur Zukunft des Landes, dazu, was
Demokratie heißt, welche Rolle der Islam, welche das Militär spielen
soll. Aus einer positiven Sichtweise heraus, an die sich viele
Ägypter und Ägypterinnen jetzt klammern, befindet sich das Land – und
vielleicht

Terézia Mora erhält den Deutschen Buchpreis 2013 für ihren Roman „Das Ungeheuer“

Börsenverein zeichnet besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus

Die Gewinner/in des Deutschen Buchpreises 2013 ist Terézia Mora. Sie
erhält die Auszeichnung für ihren Roman "Das Ungeheuer"
(Luchterhand).

Die Begründung der Jury:

"Ein schwarzer Strich zieht sich durch den Buchtext von Terézia
Moras Roman –Das Ungeheuer–. Er teilt die Geschichte von Darius Kopp
und Flora. Sie waren ein Ehepaar, er ein Jedermann, der seine Frau

Terézia Mora wins the German Book Prize 2013 for her novel „Das Ungeheuer“

The Börsenverein honours the year–s best German-language novel

Award ceremony held before 300 guests at the Frankfurt Römer The
winner of the German Book Prize 2013 is Terézia Mora for her novel
"Das Ungeheuer" (Luchterhand).

Statement from the jury:

A dark thread runs through the text of Terézia Mora–s novel "Das
Ungeheuer" ("Monster"), which tells the story of married couple
Darius Kopp and Flora. He was an everyman who