So weit hätte es nicht kommen müssen: Der
Suhrkamp-Verlag, eine der feinsten Adressen in der deutschen
Buchbranche, steckt nur wegen persönlicher Animositäten in der
existenzbedrohenden Krise. Nur weil sich Geschäftsführerin Ulla
Unseld-Berkéwicz und der Medienunternehmer Hans Barlach einen
Privatkrieg liefern und sich so ineinander verbissen haben, dass
nichts mehr geht, steht das Traditionsunternehmen auf der Kippe. Seit
2006 geht es nicht mehr um B&u
Kaum zu begreifen: Suhrkamp ist insolvent. Zwar
hatte der Bücherfreund bereits ein paar Monate lang Zeit, sich darauf
einzustimmen. Das Damoklesschwert der Zahlungsunfähigkeit hängt
schließlich seit vergangenem Dezember über dem Verlag. Jetzt freilich
ist es amtlich – und die Fassungslosigkeit wächst. In den vergangenen
Monaten war zu diesem Thema bereits viel zu lesen: von Machtkämpfen
im Hause, von einer Mehrheitsgesellschafterin, die der
Minderheitsgese
Reinhold Mitterlehner hat eine undankbare Aufgabe.
Als Wirtschaftsminister muss er einen Slogan vertreten, den er nicht
selbst erfunden hat. Spaß kann ihm das kaum machen. Denn nähme
Mitterlehner für bare Münze, was seine Partei propagiert, müsste er
sein Scheitern eingestehen und zurücktreten. Die "Entfesselung der
Wirtschaft" trommelt die ÖVP im Wahlkampf. Der Werbespruch
suggeriert, dass Unternehmer hierzulande unter der Knute stehen –
gegäng
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Im Sport:
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Gespräche:
Nadja Al-Chalabi, ZDF-Gesellschaftsreporterin (ca. 6.15 Uhr und ca.
8.45 Uhr)
Andrea Nahles, SPD-Generalsekretärin, zum SPD-Wah