Neue OZ: Kommentar zu Medien / Fernsehen / Leute

Sinkendes Schiff

So langsam muss man sich fragen, für wie dumm manch ein
Verantwortlicher beim ZDF das Publikum seines Senders eigentlich
hält. Dass die Proll-Geissens auf der "Wetten, dass..?"-Couch Platz
nehmen durften, mag ja noch ein Ausrutscher gewesen sein, die
Begründung der Absage für die Mallorca-Ausgabe der Show im kommenden
Jahr ist hingegen eine Frechheit.

Ist den Mainzelmännchen tatsächlich erst nach dem Desaster von
Palma eingef

Neue OZ: Kommentar zu Theater / Festivals

i-Tüpfelchen für das Festival-Konzept

Erfreulich, wenn das Theater selbst Antworten auf strittige
Tendenzen sucht, die es produziert hat. Osnabrück nutzt sein Festival
"Spieltriebe" dazu, und dürfte mit einem neuralgischen Thema starkes
und auch überregionales Interesse wecken. Die Fülle an neuen
Spielformen möglichst nah an unserer Realität belegt, wie sehr Bühnen
darum ringen, der Falle des Musealen, Inaktuellen und irgendwann
Entb

BERLINER MORGENPOST: Stellvertreterkriege mit Rolf Hochhuth / Leitartikel von Stefan Kirschner

Der Konflikt zwischen dem Dramatiker Rolf Hochhuth
und dem Theaterleiter Claus Peymann erinnert an einen Vulkan: Unter
der Oberfläche brodelt es permanent, es gibt längere, trügerische
Ruhephasen, plötzlich kommt es zum Ausbruch. Meistens im Sommer. Mit
einer fristlosen Kündigung hat Rolf Hochhuth diesmal seinen Anspruch
auf das Berliner Ensemble (BE) angemeldet – also eines der
wichtigsten Kulturinstitutionen Berlins mit internationaler
Strahlkraft. Das Theater g

„DER STANDARD“-Kommentar zum Lehrerdienstrecht: „Wer A sagt …“ von Lisa Nimmervoll

Der Wahlkampf hat sich ein denkbar ungeeignetes
Objekt gekrallt: die Lehrerdienstrechtsverhandlungen, die sich schon
mehr als ein Jahrzehnt lang – seit 2001 – von Runde zu Runde, von
Regierung zur Regierung schleppen. Nun aber schritt die ÖVP zur Tat
und zauberte ein "Modell für ein modernes Lehrerdienstrecht für beste
Bildung" aus dem Hut. Trara! "Wenn man es wirklich will", sei damit
ein Abschluss noch vor der Nationalratswahl machbar, hieß es dazu im
p

Carl Bergengruen verlässt Studio Hamburg

Hamburg, 10. Juni 2013. Prof. Carl Bergengruen
(53), Vorsitzender der Geschäftsführung der Studio Hamburg GmbH, wird
das Unternehmen zum 30. November 2013 verlassen. Er wechselt zum 1.
Dezember 2013 als Geschäftsführer der Filmförderung zur Medien und
Filmgesellschaft Baden-Württemberg.

NDR-Intendant Lutz Marmor, Aufsichtsratsvorsitzender der Studio
Hamburg GmbH: "Ich bedaure, aber respektiere die Entscheidung von
Carl Bergengruen. Er hat in seiner Zei