Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielfeld) zu Baumgartners Rekordsprung

Gefährlich? Natürlich! Wer im freien Fall aus 39
Kilometern Höhe in Richtung Erde stürzt, der geht nun einmal ein
nicht wegzudiskutierendes Risiko ein. Wahnwitzig? Eher nicht. Denn
Felix Baumgartner war sich der Gefahr sehr bewusst, hat sie aber
seiner Ansicht nach kalkulieren können. Der Österreicher hat in
seinem Leben hart für dieses Ziel trainiert, sich körperlich, mental
und auch technisch auf das Extremprojekt vorbereitet. Zudem wurde
nichts de

WAZ: Wenn man schneller als der Schall fliegt. Kommentar von Achim Beer

Was passiert, wenn ein Mensch die Schallmauer
durchbricht? Dank Felix Baumgartner wissen wir es. Es zieht nicht an
den Füßen und knallt nicht in den Ohren. "Du spürst es nicht", sagt
der glückliche Österreicher nach seinem verrückten Sprung. Felix
Baumgartner: ein paradoxer Ikarus, der nicht hoch hinaus wollte,
sondern tief hinunter; ein Bruder Wright der Krisenzeit, der den
Traum vom Stürzen träumte; ein Neil Armstrong im Rückwä

Allgemeine Zeitung Mainz: Spesen / Kommentar zum Rekordsprung

Ein Mensch fällt freiwillig aus rund 40 Kilometer
Höhe wie ein Stein zur Erde und macht seinen Sponsor um einige
Milliönchen reicher als die ganze Aktion gekostet hat. Und weil
wirklich jeder im Zeitalter von YouTube daran teilhaben kann, wird
der Sturzflug natürlich zum massenmultimedialen Event. So weit so
vorhersehbar. Wer Spaß daran hat, soll ihn haben. Und danach bitte
wie Felix Baumgartner wieder auf den (Erd-)Boden der Tatsachen
zurückkehren. Etwa, we

DER STANDARD-Kommentar: „Die Frustration in der SPÖ“ von Conrad Seidl

Die 428 Parteitagsdelegierten, die Werner Faymann am
Samstag das Vertrauen ausgesprochen haben, haben recht: Sie haben den
Vorsitzenden bestätigt, seinen Kurs, auch seine persönliche Art des
Führungsstils. Und sie haben ihm die Mehrheit verschafft. Die 85
Delegierten, die gegen Faymann gestimmt haben, haben ebenfalls recht.
Man nennt dieses Recht geheimes Wahlrecht.
Man kann es nutzen, um sein Missfallen auszudrücken – oder um
zuzustimmen. Und man braucht sich dafür nich

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