Neue OZ: Kommentar zu Kardinal Woelkis Kritik am Christus-Drama

Das Kreuz als Skandalon

Es stimmt: Nicht nur die Kunstfreiheit, auch religiöse Gefühle
verdienen Schutz. Wer provokativ mit Thora, Bibel oder Koran umgeht,
muss sein Thema ernst nehmen. Das Gleiche gilt für die Kritiker. Um
ein Drama zu verdammen, muss man es ansehen. Das verweigert der
Kardinal Woelki – was ihn nicht hindert, das Christus-Drama im
Berliner Theater Hebbel am Ufer abzuurteilen.

Woelkis Kritik verblüfft auch theologisch: Das Skandalon des
Stü

WAZ: Skandal um späte Mutter – Kommentar von Petra Koruhn

Eine 66-jährige Schweizerin hat Zwillinge auf die
Welt gebracht. Und die Welt – sie findet das skandalös. Sofort wird
ausgerechnet, wie alt die Dame sein wird, wenn sie ihre Kinder in die
Schule bringt. Sie wird alt sein, sehr alt – aber, bei aller
Empörung: Was ist eigentlich mit den Männern? Jean Pütz war 75, als
er Vater wurde. Ulrich Wickert war 69. Anthony Quinn wurde mit 79
Jahren noch einmal Papa. Die Herrschaften wurden beglückwünscht!
Sicher frag

DER STANDARD-Kommentar „Russland als seine eigene Geisel“ von Josef Kirchengast

Russland ist ein Spiel der Natur, aber nicht des
Verstandes." Ein Blick auf die Weltkarte genügt, um zu erahnen, dass
diese Diagnose aus Dostojewskis Dämonen ihre Berechtigung hat. Neun
Zeitzonen, alle Klimazonen der Erde außer den Tropen, rund hundert
verschiedene Völker und Nationalitäten: Ist so ein Land regierbar?
Nur auf meine Art, sagt Wladimir Putin. Eine deutliche Mehrheit der
Russinnen und Russen scheint noch immer seiner Meinung, auch wenn die
offiziell k

Die Dresdner Philharmonie in den USA

Nach einem erfolgreichen Konzert im Kulturpalast unter Leitung von Dmitri Kitajenko geht nun die Dresdner auf USA-Tournee. Gleich nach dem Konzert am Sonntag wurden noch die Instrumente verpackt und verladen. Am Dienstag reisen die Musiker ab um am 9. März ihr erstes Konzert der Tournee im State Theatre von New Brunswick zu geben.
Eine weitere Station der Tournee unter Leitung ihres früheren Chefdirigenten Rafael Frühbeck de Burgos Konzert ist Greenvale, bevor am 9. M&aum

IW-Chef Hüther kritisiert Rekord-Geldspritze der EZB/Kabarettist Schneyder wirft der Politik Untätigkeit vor

Der Direktor des Instituts der deutschen
Wirtschaft(IW)in Köln, Michael Hüther,hat die Geldspritze der EZB für
die Banken scharf kritisiert. In der SWR-Talkshow "2+Leif" sagte
Hüther am Montagabend: "Ich sehe das mit großer Sorge, was die
Europäische Zentralbank macht." Der Wirtschaftsprofessor bezweifelte
die Wirksamkeit der EZB-Strategie: "Mit großer Kanone schießt man da
auf ein Problem, mit ganz vielen Nebeneffekten: bi

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