Mittelbayerische Zeitung: Kommentar Dschungelcamp

Der Erfolg des Dschungelcamps zeigt eines ganz
deutlich, nämlich wie weit Anspruch und Wirklichkeit in Sachen
TV-Unterhaltung in Deutschland inzwischen auseinanderklaffen. Wir
verlangen zwar nach anspruchsvollem Bildungsfernsehen und zeigen uns
empört, dass RTL und Co. uns mit niveaulosem Trash-Formaten zumüllen.
Doch die Quoten sprechen eine andere Sprache: Durchschnittlich 7,11
Millionen von uns schalten ein, wenn C-Promis in Kakerlaken baden.
Der Erfolg des Dschungelcamps

Rheinische Post: Designierter Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses beruft drei Hausregisseure

Nora Schlocker, Nurkan Erpulat und Falk Richter
werden ab Herbst Hausregisseure am Düsseldorfer Schauspielhaus. Das
sagte der designierte Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses,
der Schwede Staffan Valdemar Holm, der "Rheinischen Post"
(Freitagausgabe). Nurkan Erpulat, 1974 in Ankara geboren, studierte
in der Türkei Schauspiel und an der Berliner Ernst-Busch-Schule
Regie. Im Berliner Ballhaus Naunynstraße hat er zuletzt "Verücktes
Blut" in

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Philharmonie / Dirigent

Was der Nachfolger können muss

Hermann Bäumers Abschied kommt plötzlich, sehr plötzlich. Und auch
wenn er alles tun wird, um sein Versprechen einzulösen und einen
weichen Übergang zu gestalten: Die kontinuierliche Arbeit mit dem
Orchester endet mit dieser Saison. Die Musiker kennen das: Lothar
Koenigs verabschiedete sich Hals über Kopf, ließ das Orchester
führungslos zurück. Und alle waren sehr froh, als die Zeit ohne Chef
zu Ende war.

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Fall Mirco

»Ich weiß, dass Mirco etwas zugestoßen ist. Das
fühlt eine Mutter. Falls das Schlimmste eingetroffen ist, müssen wir
Abschied nehmen und irgendwie weiter leben.« Mit diesen Worten hat
sich Mircos Mutter am 25. September 2010 – sieben Tage nach dem
elften Geburtstag ihres Sohnes – an die Öffentlichkeit gewandt. Seit
gestern ist ihre Vermutung traurige Gewissheit. Der kleine Mirco aus
Grefrath ist tot. Kaum einer kann nachempfinden, was es für die

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